Infos über Ölschieferabbau

Warum NUZ e. V. ?

 

Ein kurzer Überblick zeigt die Präsentation "kurz und bündig"

 

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27.06.2022

Region hat schon Vorleistungen gebracht
BETRIFFT: Absprunggelände Waldhof

Der Verein Natur und Umwelt (NUZ) unterstützt die Bürgerinitiative (BI) Waldhof in ihrem Kampf, das Bundeswehrabsprungübungsgelände Waldhof zu verhindern.

 

Es ist bei den zahlreichen bestehenden Fluggeländen der Bundeswehr oder auch Mitbenutzung von privatgen Kleinflugplätzen nicht verständlich, dass dort keine Mitbenutzung und entsprechende Koordinierung erfolgen kann. Dort könnten Kosten für alle und dringend anderweitig erforderlicher Steuergelder eingespart werden.

 

Landschaft und Natur können nicht beliebig wieder ergänzt werden. Die jetzige und nachfolgenden Generationen haben ein Anrecht auf Erhaltung unserer Kulturlandschaft.Die Nicht-Belastung und Nicht- Vernichtung wertvollsten Ackergeländes, aber auch Naturschutz und vor allem die Vermeidung von Lärmbelästigungen in der ganzen Region müssen hier Vorrang vor den Bundeswehr-Interessen haben, da genügend Ausgleichmöglichkeiten bestehen.
Zeitdruck darf hierbei keine Rolle spielen. Überhaupt: Bisher nicht angesprochen wurden der Verlust von vielen vielen Hecktar wertvollsten Ackerflächen durch den Schieferabbau von Holcim, den das Land ebenfalls duldet. Die Region hat hierdurch bereits unglaubliche Vorleistungen hinsichtlich öffentlicher Verpflichtungen erbracht. Die zu erwartenden Lärmgutachten oder naturschutz- und landwirtschaftlichen Fachgutachten dürften sehr auftragsbezogen ausfallen
und gar bewußt falsche Darstellungen enthalten. Ist aber erst einmal das Fluggelände eingerichtet und sich diese Gutachten tatsächlich als fehlerhaft herausstellen, gibt es kein Zurück oder gar Verbesserungen mehr. Es würde durch neue, in unseren Augen erneut frisierte Gutachten schnell nachgewiesen, dass alle Belästigungen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen, im Notfall werden einfach Ausnahmegenehmigungen erteilt, die jedes Gesetz enthält.

(Anmerkung: Die rotmarkierten Texte fehlen im zak-Artikel)

Wir haben hier genügend Beweise vorliegen und mit Plettenbergabbau und Schadstoffemissionen sammeln müssen!
Deshalb gilt unsere ganze Unterstützung der BI Waldhof.

Autor:  Norbert Majer, Dotternhausen im Namen des Vereins NUZ (Natur- und Umwelt Zollernalb)

Quelle: schwabo

https://zeitung.schwarzwaelder-bote.de/webreaderv3/index.html#/843384/10

 

27.06.2022

Leserbriefe

„BI gilt unsere Unterstützung“

 Zu: Geplantes Absetzgelände beim Geislinger Waldhof

 

Der Verein NUZ unterstützt die BI Waldhof in ihrem Kampf, das Bundeswehrabsprungübungsgelände Waldhof zu verhindern! Es ist bei den zahlreichen bestehenden Fluggeländen der Bundeswehr oder auch Mitbenutzung von privaten Kleinflugplätzen nicht verständlich, dass dort keine Mitbenutzung und entsprechende Koordinierung erfolgen kann! Dort könnten Kosten für alle und dringend anderweitig erforderliche Steuergelder eingespart werden!

 

Die jetzige und nachfolgende Generationen haben ein Anrecht auf Erhaltung unserer Kulturlandschaft! Die Nicht-Belastung und Nicht-Vernichtung wertvollsten Ackergeländes, aber auch Naturschutz und vor allem die Vermeidung von Lärmbelästigungen der ganzen Region, müssen hier Vorrang vor den Bundeswehr-/Nato-Interessen haben, da genügend Ausgleichsmöglichkeiten bestehen. Der Zeitdruck darf hierbei keine Rolle spielen. Überhaupt bisher nicht angesprochen wurde bereits der Verlust von vielen Hektar wertvollsten Ackerflächen durch den Schieferabbau von Holcim, den das Land ebenfalls duldet. Die Region hat hierdurch bereits unglaubliche Vorleistungen hinsichtlich öffentlicher Verpflichtungen erbracht.

 

Ist das Fluggelände erst einmal eingerichtet und sich die erstellten Gutachten womöglich als fehlerhaft herausstellen würden, gibt es kein Zurück oder gar Verbesserungen mehr. Im Notfall werden einfach Ausnahmegenehmigungen erteilt, die jedes Gesetz enthält. Wir haben hier beim Plettenbergabbau und den Schadstoffemissionen genügend Erfahrungen sammeln müssen! Deshalb gilt unsere ganze Unterstützung der BI Waldhof.

Autor: Norbert Majer, Dotternhausen im Namen des Vereins NUZ (Natur- und Umwelt Zollernalb)

Quelle: zak

https://epaper2.zak.de/ePaper/

21.04.2021

Heimaterde wird verschleudert
Zu: Umweltbericht von Holcim

 

Unbefangene Leser der Tageszeitung in Dotternhausen und weiterer Umgebung müssen beim Lesen des Umweltberichtes von Holcim annehmen, dass in Sachen Umwelt und Natur bei Holcim alles in bester Ordnung ist.

 

Allerdings sieht die Wahrheit völlig anders aus.


Warum verschweigt Holcim, welche Mengen sogenannter Ersatzbrennstoffe (Altreifen, Klärschlamm, Kunststoffe aus dem gelben Sack, Ölemulsionen, Dachpappe, Papierfaserfangstoffe, Glasabfälle usw.) im Drehofen verbrannt werden? Reichen 150000 Tonnen aus? Meines Wissens nicht.


Warum setzt Holcim keine Filteranlagen ein, damit die wesentlich niedrigeren Grenzwerte wie in Müllverbrennungsanlagen eingehalten werden können? Wenn diese Grenzwerte nicht eingehalten werden können, muss zum Schutz der Bevölkerung auf die Müllverbrennung im Zementwerk verzichtet werden. Warum werden gemessene Halbstundenwerte über Schadstoffausstoß, die aussagekräftig sind, nicht veröffentlicht? Auch Landbewohner haben ein Recht, kontinuierliche Informationen der Abgaswerte, auf Transparenz und auf Sicherheit für eine auf saubere Umwelt. Eine ebenso große Umweltbelastung ist auch die Ölschieferverbrennung, die deutschlandweit und europaweit einmalig ist. Deshalb sind keine Erfahrungswerte vorhanden. Warum sind die Grenzwerte bei Stickoxiden mit 800 mg viermal so hoch wie beim Drehofen sowie bei den Schwefeloxiden mit 800 mg sechzehnmal so hoch? Trotzdem bestehen keine Gefahren für Mensch und Umwelt?


Fachleute wissen, dass Schiefer mit Schwermetallen wie Blei, Zink, Cadmium usw. vorbelastet ist. Wo gehen diese Schadstoffe bei der Verbrennung hin? Außerdem ist es unverständlich, dass ca. 60 Prozent des Schiefers nach der Verbrennung in die Schweiz exportiert wird. Dort wird er dann in Holcim-Werken als CO2- geminderter Zement verkauft. Um die Umweltbelastung in unserem Bereich wenigstens etwas zu mindern, wäre es angebracht, dass Holcim den Schiefer in die Schweiz transportiert und dort verbrennt. Bekanntlich erfolgt auch in der Schweiz die Wertschöpfung und Versteuerung.


Im Übrigen kann der Export von Zement und Schiefer in die Nachbarländer Schweiz, Frankreich und Österreich verstehen wer will. Auf jeden Fall wird unsere Heimaterde zum Nachteil von Umwelt und Natur verschleudert, um Ressourcen in diesen Ländern zu schonen.
Autor:  Otto Scherer, Zinkenstraße 6/2, Dotternhausen

Quelle: zak

https://epaper2.zak.de/ePaper/

Ölschieferabbau bei Dormettingen
Ölschieferabbau bei Dormettingen

23.07.2020

Ölschieferabbau bei Dormettingen

 

Nördlich von Dormettingen baut die Firma Holcim im Tagebau auf einer Fläche von ca. 90 Hektar Ölschiefer ab. Die Fläche reicht planerisch bis zum Jahre 2055.

Auf den Fotos sieht man die bis Juli 2020 abgebauten Flächen von fruchtbarer, landwirtschaftlicher Nutzfläche.

Von Rafal Gnasiuk wurden wieder die Aufnahmen der Ölschieferabbaufläche  mit einer Drohne erstellt.
Die fortgeschrittene, katastrophale Zerstörung der Landschaft ist deutlich zu sehen. Sie ähnelt einer Mondlandschaft wie die auf der Plettenberghochfläche.
Die Aufnahmen hat uns Herr Rafal Gnasiuk für die Homepage, Presseartikel oder ähnliches kostenlos zur Verfügung gestellt.
Dafür möchten wir ihm an dieser Stelle recht herzlich danken.