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29.08.2020

Ökopunkte als moderner Ablasshandel?
Die Ökopunkte-Lüge - Wie mit der Natur Kasse gemacht wird
Ökopunkte sollen eigentlich für umweltgerechten Ausgleich von Baumaßnahmen sorgen. Recherchen von REPORT MAINZ zeigen, dass das System mit Ökopunkten oft nicht funktioniert. Umweltschützer sprechen von "modernem Ablasshandel" für die Bauindustrie.

Wenn irgendwo in Deutschland ein Baugebiet ausgewiesen wird, muss dafür laut Gesetz ein Ausgleich geschaffen werden. Man könnte für 10 Hektar neue Versiegelung, 10 Hektar Beton an anderer Stelle abreißen. Doch das passiert fast nie. Denn der "Ausgleich" kann z.B. auch über sogenannte "Ökopunkte" gemacht werden. Kritiker bezeichnen das als modernen Ablasshandel. Ein Beispiel: ein Acker wird in eine Wiese umgewandelt – dafür kann sich der Besitzer "Ökopunkte" gutschreiben lassen. Und diese Ökopunkte darf er verkaufen – an eine Kommune oder einen Bauträger. Und die können damit dann ihr Bauvorhaben ausgleichen. Für die Kommunen ist es damit einfacher geworden, neue Baugebiete auszuweisen – wer keine Ausgleichsfläche hat, kauft Punkte. Und die gibt`s mittlerweile sogar bei Ebay. Ein Freifahrtschein für eine weitere Versiegelung, sagen Kritiker.
Stand: 20.8.2019, 15.45 Uhr

Inhalt:
    Teil 1: Die Ökopunkte-Lüge - Wie mit der Natur Kasse gemacht wird
    Teil 2: Text des Beitrags
    Teil 3: Meldung zum Beitrag

Quelle: Report Mainz

https://www.swr.de/report/oekopunkte-als-moderner-ablasshandel-die-oekopunkte-luege-wie-mit-der-natur-kasse-gemacht-wird/-/id=233454/did=24392852/nid=233454/1eypnhd/index.html

18.08.2020

 

Gefährliche Schadstoffe

Wie umweltschädlich ist Müllverbrennung in Zementwerken?

06.08.2020

Streit um Zementwerk Dotternhausen

 

In der heutigen Sendung: Zur Sache! Baden-Württemberg des SWR wurde ein Beitrag über die Müllverbrennung im Holcim-Zementwerk Dotternhausen gesendet.

Zementwerke dürfen Müll verbrennen. Anwohner in Dotternhausen fürchten die giftigen Abgase, weil die Filter für die Müllverbrennung nicht ausreichten.

Über folgenden LINK erreichen Sie den Beitrag:

https://www.swrfernsehen.de/zur-sache-bw/streit-um-zementwerk-dotternhausen-100.html

20.10.2019

Das Recycling-Märchen und die starken Kinder
 "Terra Xpress" will wissen: Wie sieht es wirklich aus beim Thema Recycling und Müllentsorgung? Was ist scheinbar heile Welt und was wirklich Realität? Die Fakten sind ernüchternd.

Eine Gefährdung ist nicht auszuschließen
Rund sechs Millionen Tonnen Kunststoffabfälle werden jährlich in Deutschland produziert. Ein Großteil davon wird verbrannt, und manches landet statt im Recyclingwerk im Ausland. Welche Folgen hat das für uns und unsere Gesundheit und was muss sich ändern?
Wenn unprofessionell entsorgt wird, können giftige Kunststoffreste über das Wasser, den Boden und die Luft zu uns Menschen zurückgelangen. Die erste Etappe der Spurensuche führt "Terra Xpress" an die deutsch-polnische Grenze. Als in Polen eine Mülldeponie unter anderem mit deutschem Plastikmüll brennt, geraten auch Kinder und Erzieher eines Kindergartens in Deutschland in Atemnot. Der Rauch ist unerträglich, eine Gefährdung ist nicht auszuschließen. Eltern, Erzieher und Einwohner sind verunsichert. Was steckt dahinter?
Es fehlen einheitliche Vorschriften
In Nordrhein-Westfalen bestätigt der Betreiber einer Müllsortieranlage, dass ein nicht geringer Teil des von Verbrauchern im Gelben Sack gesammelten Plastikmülls offiziell zwar als recycelt verbucht wird. Das heißt aber noch lange nicht, dass daraus wieder Kunststoffe werden.
Immer wieder wird Plastikmüll unbemerkt von der Bevölkerung ins Ausland geschafft oder er dient Industriebetrieben als sogenannter Ersatzbrennstoff. Doch fehlen bei der Verbrennung einheitliche Vorschriften für geeignete Filteranlagen, so können gefährliche Stoffe aus dem Altplastik in die Luft gelangen. Anwohner, die neben Industrieanlagen leben, die Plastikmüll verbrennen, sind alarmiert, wie "Terra Xpress" bei Bürgerinitiativen erfährt.
Eine systematische Forschung wird nicht finanziert
Weiter führt die Spurensuche zu einer Klinik für Zahnmedizin in Gießen. Schon seit einiger Zeit werden hier Kinder mit einem beunruhigenden Krankheitsbild behandelt, den sogenannten Kreidezähnen. Hierbei sind die Zähne der Kinder porös und weich. Liegt die Ursache dafür in einem speziellen Zusatzstoff von Kunststoffprodukten? "Wir wissen viel zu wenig. Wir bräuchten viel mehr Forschung auf dem Gebiet, um die wirklichen Ursachen für die Kreidezähne festzustellen", so der leitende Zahnarzt.
Doch eine systematische Forschung zu den Ursachen der Krankheit werde nicht finanziert. In Deutschland wird beispielsweise der Zusatzstoff Bisphenol A weiter in Produkten eingesetzt, zum Beispiel in Plastikspielzeug und Lebensmittelbehältern sowie als Beschichtung bei Kassenbons. In anderen Ländern gibt es strengere Vorschriften für Plastikzusatzstoffe. So hat Frankreich Bisphenol A für Lebensmittelverpackungen bereits verboten.
Quelle: zdf

https://www.zdf.de/wissen/terra-xpress/das-recycling-maerchen-wie-kunststoffe-die-umwelt-bedrohen-100.html

20.10.2019

Das Recycling-Märchen
"Terra Xpress" will wissen: Wie sieht es wirklich aus beim Thema Recycling und Müllentsorgung? Was ist scheinbar heile Welt und was wirklich Realität? Die Fakten sind ernüchternd.
Aufnahmen vor dem Zementwerk,Bodenproben
Teilnehmer: Norbert Majer, Harry Block, Günter Schäfer, Rall Siegfried und viele Bi-Mitglieder

2018

ZAK Stories –  Wie viel Macht hat die Zementlobby? 

Online-Dokumentation des Zollern-Alb-Kuriers 


12.04.2018

Giftschleuder Zementwerke – DokuCorrectiv im RTL Nachtjournal Spezial

 

Wer sich für Zementwerke und Ihre Emissionen interessiert, sollte sich den YouTube-Beitrag nicht entgehen lassen.

 

Wie Harry Block sich im Filmbericht ausdrückt, „die Menschen fallen ja nicht gleich tot um“, aber es wird vermutlich wenig Bürger geben, die diese Luftschadstoffe über Jahre hinweg unbelastet überstehen. Diese Gesundheitsschäden sind dann allerdings irreparabel!

Etwa 50 Prozent der gelben Tonne wird nicht recycled, sondern verbrannt – zum Beispiel in Zementwerken. Bürger in mehreren Gemeinden sind alarmiert.



27.06.2017Z

Zur Sache Baden-Württemberg! - SWR

Thema: Dicke Luft auf der Zollernalb

Mit Autoreifen, Plastik und Klärschlamm werden die Öfen im Zementwerk Dotternhausen befeuert. Bürger fürchten um ihre Gesundheit.

Teilnehmer: Otto Scherer, Norbert Maier, Renate Ritter, Harry Block, Eppler Roland, Günter Schäfer, u. a.

 

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Drohnenflug über den Plettenberg

 

 

In diesem Video ist die einzigartige Schönheit der Natur auf dem Plettenberg sowie die Einbettung in die großartige Landschaft der schwäbischen Alb eindrucksvoll zu sehen.


Drohnenflug im Jahr 2015 über den Plettenberg

  

 

Ein kurzer Rundflug über den Plettenberg im Herbst 2015

Sternmarsch Bürgerinitiative Pro Plettenberg

RTF.1-Nachrichten

 

Am 30. August 2015 fanden sich 250 Menschen zu einem Protestmarsch gegen die Erweiterung der Abbaufläche auf dem Pelttenberg ein.

1975 Plettenbergabbau zum "Platten"berg

SWR

 

Ein Betrag des SWR aus dem Jahr 1975 über die schon damals diskutierbergte "Köpfung" des Plettenbergs um 60m, so dass er zum "Platten"berg würde.

 

Beitrag mit den Altbürgermeistern von Dotternhausen Herr Waller und Herr Majer, sowie dem damaligen Albvereins-Vorsitzenden Willi Hess.