Leserbriefe zum Thema Plettenbergabbau

15.10.2020

Umwelt: Schutz oder Nutz?
BETRIFFT: Bericht »Revision bei Holcim« vom 6. Oktober
Freunde, es ist schon ein gar eilig’ Ding um den Plettenberg, diesem einmaligen Kultur-Kleinod
der Geologie: Da soll es doch dringend bis zur Neige erschöpft werden. Und deshalb muss
er ertüchtigt werden durch allerlei Vorhaben wie einer »Ersatz«-Seilbahn, zu deren Verwirklichung man aber erst eine Fläche dieses schon bis an den Rand ramponierten Walds abholzen muss.

Nur so geht das, denn das diene nur deren sicherem Betrieb, wie tröstlich. Sowas erinnert mich an einen GlobalLeader, der allen Leuten ein X für ein U vormacht, dabei immer durchkommt. Und hier benimmt sich ein GlobalPlayer ebenso, indem er das alles nur noch
toll findet und es durch einen Bürger-Dialog möglichst schmackhaft und genießbar machen will, indem er stolz auf Investitions-Millionen verweist.

Aber wir befinden uns doch in Baden-Württemberg unter dem Grünen und Naturschützer Winfried Kretschmann, dachten wir.
So bleibt die Frage Zu wessen Nutzen?

Und ganz oben auf der Agenda stehe die Arbeitssicherheit. Wohl auch deswegen ist bisher (fast) nichts passiert, obwohl da ja so manches ganz augenfällig geschieht. Dass aber damit die Schöpfung malträtiert wird und Flora und Fauna des Natur-Reservats Plettenberg einfach keine Rolle mehr spielen sollen; das bezeugt doch das fast schon verzweifelte Bemühen, uns Bürgern alle bisherigen Maßnahmen als legal, alternativlos und umweltfreundlich darzustellen und sie per Bürger-Dialog einsichtig zu machen.
Vielleicht sollte jemand versuchen, ein solches Zwiegespräch mit Heidelerche, Neuntöter, Blindschleiche oder Kreuzkröte zu führen, oder vielleicht einmal die Pflanzenarten der Roten Liste zu befragen, die verschwunden sind.

Umwelt-Schutz oder Umwelt-Nutz? Das ist doch die Frage, oder?

Autor:  Wilhelm Isert, Balingen

Quelle: schwabo

https://swmh-epaper.s4p-iapps.com/webreaderv3/index.html#/704252/15

10.10.2020

Ämter haben nichts unternommen
Zu: Holcim
„Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“ – das sang Franz Josef Degenhardt schon 1965. Mit seinem Lied wollte er die Wahrheit hinter der Idylle entlarven. Unser Plettenberg strahlt, von seiner Kulisse her, reine Albidylle aus, doch hinter seiner (soweit noch) intakten Fassade gähnt ein riesiger weißer überdimensionaler Krater, bis zu 60 Meter tief, an den Rändern „renaturiert“. Aber der geraubte Urzustand einer vom Jurameer hinterlassenen Massenkalk-Mächtigkeit – einschließlich der hierauf einstmals heimischen Flora und Fauna – lässt sich nie und nimmer renaturieren, er ist verloren, unwiederbringlich und für immer.
Und es wäre Aufgabe der Ämter gewesen, zu verhindern, dass unser Geologie-Kleinod Plettenberg, zermalmt, zermahlen und sackweise abgefüllt, irgendwo landet. Aber hier wurde jahrzehntelang und auf allen Ebenen der Verwaltung überhaupt nichts unternommen, was auch nur entfernt diesen (Raub-)Abbau reguliert und herkömmliche Natur gerettet hätte, im Gegenteil: In altehrwürdigen Drehrohröfen, die zu 100 Prozent mit „Ersatz-Brennstoffen“ (geschredderter Restmüll vom Altgummi über Dachpappe bis zum verbrauchten Maschinenöl) bekokelt werden, wird von einem Global Player wertvollster Grundstoff für die Bauindustrie produziert: Ölschieferzement beziehungsweise daraus Beton für jeglichen Bedarf.
Doch Westwall-Zeiten sind vorbei, Zement/Beton nicht mehr erstes Mittel der Wahl. Das sind längst andere, vor allem aber diese nachwachsenden Baustoffe. Und „Schmuddelkinder“ sind – vor allem in jetzigen Corona-Zeiten – nun nicht mehr so angesagt. Wahrscheinlich schämt sich auch deshalb diese Kernstadt Balingen ihres Ortsteils Erzingen, der mit seinem dem Zementwerk Dotternhausen zugewandten Teilgebiet Hungerberg doch die Hochglanzidylle von Naturrettung per Eyachbegrünung (Gartenschau 2023) massiv stört. Deshalb kennt die Große Kreisstadt Balingen seit eh und je in seiner knallbunten Hauspostille nur zehn Stadtteile, Erzingen kam und kommt darin nie vor.
Aber, mit Verlaub, hier in Erzingen wohnen wir doch, oder?
Autor:  Wilhelm Isert, Hainbuchenstraße 2, Erzingen
Quelle: zak

https://epaper2.zak.de/ePaper/

01.10.2020

Wo bleiben Naturschutzverbände?
Zu: „Gemeinde sieht sich zu spät informiert“, vom 26. September.

15.09.2020

Das Mandat zur Verfügung stellen
Zum Holcim-Konflikt

08.09.2020

Landrat hätte schon früher eingreifen müssen
BETRIFFT: Bericht »Die große Herausforderung angenommen« vom 2. September
Die rasche Aushilfe durch Landrat Pauli bei der Besetzung der Stelle im Hauptamt in der Gemeinde
Dotternhausen ist anerkennend. Zum anderen muss man dazu sagen, hätte sich die Behörde in Balingen schon vor Jahren wegen des Streits in Dotternhausen mit dem Zementwerk Holcim wegen dem Abbau und der Vernichtung des Plettenbergs eingesetzt, wäre es zu den Auseinandersetzungen nicht gekommen. Ist es nicht frevelhaft, die Natur für Konzerne freizugeben. Nun den großzügigen Helfer in der Not zu spielen, ist nicht nachvollziehbar. Von den verschiedenen Abteilungen im Landratsamt hat man dazu sehr wenig gehört. Sonst werden von Gemeinden, wenn sie Bauland erschließen möchten, Ausgleichsflächen verlangt, um dem Naturschutz Rechnung zu tragen. Der Plettenberg ist ein sehr erhaltenswerter Berg, der in einigen Jahren von der Bildfläche verschwinden wird, wenn nicht von den Ämtern und Behörden auch im Nachhinein energisch eingegriffen wird. Schon die Modernisierung der Seilbahn hätte verhindert werden müssen. Es ist Aufgabe der Behörden und nicht Aufgabe der Bürger, darauf aufmerksam zu machen und vor Gericht auf eigene Kosten zu klagen.

Autor:  Eugen Rominger, Meßstetten

https://swmh-epaper.s4p-iapps.com/webreader-v3/index.html#/697248/16

08.09.2020

Ämter müssen eingreifen
Zu: „Landrat erwidert Hilferuf: Amtsrätin springt als Feuerwehr im Dotternhausener Rathaus ein“ am 2. September
Es ist anerkennend für eine rasche Aushilfe der Gemeinde Dotternhausen mit der Besetzung für das Hauptamt durch Landrat Pauli. Zum anderen muss man dazu sagen, dass, wenn die Behörde in Balingen sich schon vor Jahren für die Streitigkeiten in Dotternhausen mit dem Zementwerk Holcim wegen dem Abbau und der Vernichtung des Plettenbergs und der Luftverschmutzung durch die Zementherstellung eingesetzt hätte, es zu den Auseinandersetzungen nicht gekommen wäre.
Ist es nicht frevelhaft, die Natur durch Großkonzerne derart freizugeben? Nun den großzügigen Helfer in der Not zu spielen, ist nicht nachvollziehbar. Von den verschiedenen Abteilungen im Landratsamt hat man dazu sehr wenig gehört. Sonst werden von Gemeinden, wenn sie Bauland erschließen möchten, Ausgleichsflächen verlangt und, um dem Naturschutz Rechnung zutragen, Auflagen gemacht.
Der Plettenberg ist ein sehr schöner und erhaltenswerter Berg, der in einigen Jahren von der Bildfläche verschwinden wird, wenn nicht von den Ämtern und Behörden auch im Nachhinein energisch eingegriffen wird.
Schon die Modernisierung der Seilbahn hätte verhindert werden müssen. Es ist Aufgabe der Behörden, nicht Aufgabe der Bürger darauf aufmerksam zu machen und vor Gerichten auf eigene Kosten zu klagen.
Autor:  Eugen Rominger, Georgstraße 31, Meßstetten

Quelle: zak
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07.09.2020

 Zement – nicht um jeden Preis
Zu: Zementgewinnung
Als erklärende Ergänzung zu diesem Leserbrief von Herrn Kraft sei hier allen, die einen PC und Internetzugang haben, noch empfohlen, sich einmal auf solchem Wege über „VDZ“ oder „Lafarge“ kundig zu machen, beziehungsweise „Nacco“ aufzurufen. Dann wird auch dem Letzten endgültig klar, warum diese Deckschicht aus Malm (Massenkalk) unseres einmaligen Geologie- und Landschaftskulturguts derart hoch begehrt ist, und weshalb unser Plettenberg darum auch tagtäglich in unauffällig anthrazitfarbenen Kesselwagen auch auf der Schiene in Form von Ölschieferzement waggonweise an uns vorbeigekarrt und abtransportiert wird.
Und wenn dann auch noch Geld dafür zu kriegen ist, dass zur Herstellung dieses hochbegehrten Baustoffs ein zu 100 Prozent permanent anfallender „Ersatzbrennstoff“ (hundsgewöhnlicher Restmüll in verschiedener Form) klag- und fraglos und mit behördlicher oder hochrichterlicher Genehmigung entsorgt wird, dann, liebe Bürger, dann stimmt doch die Kasse in doppeltem Sinne, es ist dies eine nur noch prächtige Win-Win-Situation, die sich selbst ein schwerreichen GlobalPlayer aus der herrlich bergelosen Schwyz eben nun mal einfach nicht ohne weiteres entgehen lassen kann. Dass Zement ein essenzieller Baustoff ist, aus und mit dem sich gar vieles fertigen lässt, das wussten schon die alten Römer, die vermittels dieses dauerhaften Bindemittels und aus mächtigen Quadern ihr großartiges Schauspielhaus namens Kolosseum hochmörtelten. Dieser Baustoff ist zweifellos wichtig und nötig, aber bitte nicht immer für alles und nicht nur um aber auch jeden Preis. Schließlich gibt es ja auch noch genügend alternative und vor allem nachwachsende Rohstoffe fürs Bauen, und nichts ist wichtiger als unsere Gesundheit, das aber sollte uns doch Corona jetzt hinlänglich gelehrt haben, oder?
Autor:  Wilhelm Isert, Hainbuchenstraße 2, Erzingen
Quelle: zak
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18.08.2020

Nicht um jeden Preis
Zu: Zementwerk
Zement muss sein, keine Frage, mörtelten doch schon die alten Römer seinerzeit ihr Kolosseum damit hoch. Aber dieser Bau- und Werkstoff diente damals nur dazu, die mächtigen Gesteinsquader haltgebend aufeinander zu türmen, er war das notwendige Bindemittel dazwischen. Zement war also nicht das selbsttragende Element an sich, daher benötigten die Konstrukteure auch nicht jene exorbitanten Mengen des Grundstoffes Kalk wie dies seit Jahrzehnten nun schon der Fall ist.
Das änderte sich schlagartig, als man entdeckte, dass dieser Kalk hervorragend geeignet ist, ein gänzlich neues, durch seine Formflexibilität fast grenzenlos und universell einsetzbares Baumaterial herzustellen: Beton. Der wurde fortan die gestaltgebende Grundsubstanz eines jeden Bauwerks.
Damit aber änderte sich die grundlegende Prämisse: Kalk wurde fortan nicht nur zur Herstellung eines Bindemittels benötigt, sondern er wurde – zusammen mit Bewehreisen – Grund- und Baustoff für jegliches Gemäuer bis hin zu den riesigen waffenstrotzenden Bunkern, etwa des Westwalls.
Und hier liegt somit der grundlegende Anlass zum Kalkabbau auf dem Plettenberg.
Die damaligen Kriegsherren entwickelten einen regelrechten Heißhunger auf diesen Massenkalk, der wie eine mächtige Sahnehaube auf dem locker sedierten und wasserführenden Grundgemergel dieses ‚Massivs‘ (das aber keineswegs ein solches ist) thronend aufliegt, ein großmächtiges Urgeschenk des Jurameeres.
Sehr praktisch und gelegen kam und kommt den jeweiligen Architekten, dass das zur Zementherstellung benötigte Befeuerungsmaterial für die Brennöfen in kurzer Distanz gleich zu Füßen des Massenkalkkolosses liegt: Der ölhaltige Schwarzjura (Lias) des Albvorlandes, so etwa rund um Dormettingen.
Da aber beide Vorkommen naturgemäß nicht endlos sind, werden nun von den Betreibern händeringend Wege gesucht, sie möglichst lange zu ‚strecken‘, vom ‚Krieg um den Kalk‘ war schon die Rede. Und hier kommen nun die eigentlichen Diskrepanzen auf, welche das Sozialgefüge in den Gemeinden, vorwiegend in Dotternhausen, so nachhaltig belasten.
Bei Lichte betrachtet und einmal ganz real-nüchtern gesehen:
Werte Freunde, Zement muss sein. – Aber doch nicht um jeden Preis, oder ?
Autor:  Wilhelm Isert, Hainbuchenstraße 2, Erzingen
Quelle: zak

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14.08.2020

Ein recht einseitig geführter Dialog
BETRIFFT: Sommer-Dialog von Holcim im SchieferErlebnis

14.08.2020

Kein Vertrauen
Zu: „Gemeinde Dotternhausen und Holcim: Die Verträge sind unter Dach und Fach“ vom 6. August.

14.08.2020

Übliche Greenwashing-Beiträge
Zu: „Zukunft der Zementindustrie: Die Stadt als Steinbruch“, vom 7. August.

17.04.2020

Wer zeigt Großkonzern Grenzen auf?
Zu: Sprengungen oder Erdbeben

 

Wie sicher ist der Plettenberg noch? Donnerstag, 10.52 Uhr: In zahlreichen Gebäuden in Dotternhausen, Ratshausen und Hausen a. T. wackelten neben Gebäuden vor allem die Gläser in den Schränken! Auf Facebook wurde eine Erschütterungsstärke von 2,4 auf der Erdbebenrichterskala gemeldet. Weitere Rückfragen bei den Erdbebenzentralen Freiburg und der Schweiz ergaben, dass es sich nicht um ein Erdbeben, sondern um eine besonders starke Sprengung im Steinbruch des Plettenbergs gehandelt hat. Erst vor kurzem gingen solche Sprengerschütterungswahrnehmungen selbst in der Gemeinde Obernheim durch die Presse. Viele Beschwerden erreichten das Landratsamt.


Gibt es hier überhaupt Sprengvorgaben und Sicherungsmaßnahmen? Bisher wohl nicht! Im Zusammenhang mit dem Antrag der Süderweiterung wurden zwar in Hausen und Ratshausen auf Grund von festgestellten Erschütterungen von der Landesanstalt für Umwelt Freiburg Messstellen eingerichtet, die aber längst wieder abgebaut wurden. Holcim kontrolliert sich wieder selbst! Die für die Erweiterungsanträge durch Holcim beauftragten Gutachten, die in der öffentlichen Erörterungsrunde heftigst angezweifelt wurden, liegen noch beim Landratsamt zur Bewertung. Sprengauflagen in bisherigen Genehmigungen gibt es wohl nicht, so dass es Holcim wohl überlassen ist, mit welcher Sprengkraft wo und wann gesprengt wird.


Natürlich bescheinigen die von Holcim bestellten Gutachter dass die Sprengerschütterungen keinerlei Auswirkungen auf die Standfestigkeiten der Umgebung oder gar Gebäude haben.


Aber wie schützt das Landratsamt als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde die Bürger und Natur vor Schäden? Wie in der öffentlichen Erörterungsrunde heftigst diskutiert wurde, sollen solche gewaltige Erschütterungen auch die Plettenbergränder und eventuell sogar die Grundwasserhaltung beeinträchtigen und auflockern.
Beim Unterzeichner sind bereits kurz nach 11 Uhr einige Telefonanrufe und Beschwerden aus Dotternhausen wegen den Erschütterungen eingegangen.


Nachprüfungen von einigen NUZ-Leuten am Nachmittag ergaben, dass wohl gewaltige Sprengungen an der umstrittenen Südhangseite Richtung Plettenberghütte stattgefunden haben. Bereits vor zwei Jahren wurde dort schon einmal eine Brutstätte eines Heidelerchenpaares trotz Vorwarnung weg gesprengt! Sollte abermals versucht werden, diese seltenen Vögel, die wohl derzeit Nistplätze suchen, erneut zu vertreiben, da diese Holcim im Wege stehen? Die Gutachter haben ja Holcim bestätigt, dass diese seltenen Vögel auf dem Plettenberg nicht heimisch sind. Auch der Freibrief wurde erteilt, dass Bergrutschungen auf der Alb nicht von Sprengerschütterungen kommen, sondern natürlichen Ursprunges sind.


Wer zeigt einem Großkonzern endlich die Grenzen des Landschafts-, Umwelt- und Klimaschutzes auf? Gibt es in wenigen Jahren nur noch einen um 60 Meter geköpften, einst mächtigen Plettenberg, den nachfolgende Generationen nur noch aus Büchern bewundern können?
Autor:  Norbert Majer, Schulstraße 22, Dotternhausen, Vorsitzender des Vereins für Natur und Umwelt Zollernalb

Quelle: zak

https://epaper2.zak.de/ePaper/

15.04.2020

Kein Erdbeben, sondern Sprengung: "Gebäude wackelten"
Von Schwarzwälder Bote 15.04.2020 - 16:59 Uhr

siehe Artikel im schwabo unter folgendem LINK

13.02.2020

Sprengung oder Erdbeben?

Zu: Holcim

Nicht zum ersten Male nehmen Erdbebenmessstellen der Schweiz, aber auch in Freiburg, gewaltige Erschütterungen rund um den Plettenberg, nunmehr selbst in Obernheim, wahr, welche sich nachträglich als Sprengungen im Steinbruch Plettenberg herausstellen. Wie schützt uns das Landratsamt als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde vor Schäden? Denn es liegt doch auf der Hand, dass durch solche gewaltige Erschütterungen auch die Plettenbergränder und eventuell sogar die Grundwasserhaltung beeinträchtigt und aufgelockert werden.

Es zeigt sich einmal mehr, dass gerade die von Holcim vorgelegten und bezahlten Gutachten nur eine Alibifunktion haben. Denn in denen wird natürlich keinerlei Auswirkungen auf die Standfestigkeiten der Umgebung des gewaltigen Steinbruches bescheinigt. Es wird sogar zur Verantwortung und Haftungsfrage der Fa. Holcim ein Freibrief erteilt.

Wenn es Rutschungen am Plettenberg oder gar ganze Randeinstürze geben sollte, kommt dies nicht durch Lockerungen von gewaltigen Sprengungen. Solche Erdrutschungen sind an der Schwäbischen Alb natürlichen Ursprungs.

Jedes Kind kennt vom Bauklötzlesbau, dass leichte Erschütterungen schnell zu Einstürzen führen. Wir können nur alle gespannt sein, wie das Landratsamt bei der Bewertung der Gutachten und Genehmigung einer eventuellen Süderweiterung Steinbruch/Plettenberg mit diesen Tatsachen umgeht. Scheinbar haben ja erst vor kurzem wieder Verhandlungen mit Holcim gerade wegen den sehr einseitigen Gutachten stattgefunden, wie sich dies in der dreitägigen öffentlichen Erörterungsrunde eindeutig gezeigt hat.
Quelle:   zak

Autor:    Ruth Egelkamp, Brunnenstraße 6, Hausen a. T.

https://epaper2.zak.de/ePaper/

siehe Artikel:

"Erdbeben" war nur eine Sprengung    
Von (janö)    07.02.2020 - 16:26 Uhr

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.obernheim-dotternhausen-erdbeben-war-nur-eine-sprengung.36e0a272-d089-4bf8-a720-71d7b09cc461.html

28.12.2019

Künftig wird weniger Zement benötigt

BETRIFFT: Neue Baustoffe

Aus Sicht der Firma Holcim ist der zügige und großflächige Plettenbergabbau nach wie vor alternativlos. Vor diesem Hintergrund wird auch die kurzfristige Zwölf-Millionen-Investition zur Optimierung der Seilbahn für den Kalksteintransport verständlich.

 

Tatsache ist, dass durch deutsche Firmen neuentwickelte Baustoffe in absehbarer Zeit den Zementbedarf weltweit deutlich reduzieren werden. Damit würden die Holcim-Planungen und politischen Entscheidungen ad absurdum geführt. Die TU Dresden hat an diversen Brücken Eisenbeton durch Carbonbeton ersetzt. Diese Entwicklung erspart bis zu 80 Prozent Beton bei gleichzeitig höherer Festigkeit und Lebensdauer. Die Firma Poly Care in Thüringen hat Bausteine entwickelt, die in der Herstellung und im weiteren Einsatz keinen Zement mehr benötigen. Die Investition für die neue Seilbahn würde somit überflüssig und könnte bei reduziertem Kalksteinbedarf für bessere Schadstofffilter eingesetzt werden. So wie bei der Zementfirma Opterra in Sachsen-Anhalt.

 

Ausnahmegenehmigungen wegen Überschreitungen der Grenzwerte müssten nicht mehr erteilt werden. Dies alles würde dazu beitragen, dem Bürgerentscheid vom Februar 2017 zu entsprechen.

 

Die Entwicklung neuer Baustoffe mit deutlich weniger Zementbedarf erfordert zwangsläufig ein Umdenken sowie Diversifizierungen in der Zementproduktion.

Der Verein Deutscher Zementwerke behindert durch seine Kartellfunktion Innovationen im Baustoffbereich. Die Politiker sollten nach vielen Jahren damit aufhören, sich unter der Regie der Zementindustrie wie Marionetten zu verhalten. Die Namensvergabe für den Stuttgart 21 »Nicole-Tunnel« spricht eine eigene Sprache. Der Name »Plettenbergtunnel« wäre in der Sache zutreffender.

 

Die Aufgaben der Politik, die Zukunft im Sinne der Bürger, der Umwelt und der Wirtschaft zu gestalten, haben sich verändert. Führende Politiker haben diese veränderte Situation offenbar noch nicht erkannt, und somit erheblichen Nachholbedarf.

Autor:   Helmut Gimbel Dotternhausen

Quelle: schwabo

https://www.schwarzwaelder-bote.de/

28.12.2019

Schneller Profit hat Priorität
Zu: Plettenbergabbau


Aus Sicht der Fa. Holcim ist der zügige und großflächige Plettenbergabbau alternativlos. Vor diesem Hintergrund wird auch die 12-Mio-Investition zur Optimierung der Seilbahn verständlich. Der schnelle und langfristige Profit hat für Holcim Priorität.


Naturschutz und saubere Luft für die Bevölkerung sind für Holcim und für die Politiker zur Nebensache geworden. Tatsache ist, dass durch deutsche Firmen neuentwickelte Baustoffe in absehbarer Zeit den Zementbedarf in Deutschland und weltweit reduzieren werden. Damit würden die Holcim-Planungen und politischen Entscheidungen in BW ad absurdum geführt. Die TU Dresden hat z. B. an diversen Brücken Eisenbeton durch Carbonbeton ersetzt. Diese Entwicklung erspart bis zu 80% Beton. Die Fa. Poly Care in Thüringen hat Bausteine entwickelt, die in der Herstellung und im weiteren Einsatz keinen Zement mehr benötigen. Die 12-Mio-Investition der Fa. Holcim für die neue Seilbahn würde somit überflüssig und könnte bei reduziertem Kalksteinbedarf für bessere Schadstofffilter eingesetzt werden. Technisch analog der Zementfirma Opterra in Sachsen-Anhalt.


Ausnahmegenehmigungen wegen Überschreiten der Grenzwerte müsste das RP nicht mehr erteilen. Dies alles würde dazu beitragen, dem Bürgerentscheid in Dotternhausen vom Februar 2017 zu entsprechen. Die Entwicklung neuer Baustoffe mit weniger Zementbedarf erfordert zwangsläufig ein Umdenken, Neustrukturieren und Diversifizieren in der Zementproduktion. Der Verein Deutscher Zementwerke behindert durch seine Kartellfunktion Innovationen. Die Politiker in BW sollten nach vielen Jahren endlich damit aufhören, sich unter der Regie der Zementindustrie wie politische Marionetten zu verhalten.


Die Namensvergabe für den Stuttgart21 „Nicole-Tunnel“ spricht eine eigene Sprache. Der Name „Plettenbergtunnel“ wäre zutreffender. Die Aufgaben der Politik, die Zukunft im Sinne der Bürger, der Umwelt und der Wirtschaft zu gestalten, haben sich verändert. Führende Politiker in BW haben diese veränderte Situation offenbar noch nicht erkannt.
Autor:  Helmut Gimbel, Schafbergweg 1, Dotternhausen

Quelle: zak
https://epaper2.zak.de/ePaper/

27.09.2019

Profitstreben contra Gesundheit der Bürger

BETRIFFT: Zementindustrie und Umweltschutz

Ein Lob verdient der neue Gemeinderat von Dotternhausen. Er hat die Weichen für neue Vertragsverhandlungen mit Holcim gestellt mit der Möglichkeit, den Kalksteinabbau auf dem Plettenberg neu zu regeln.
Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre ist bekannt, dass sich damit für den Gemeinderat besondere Herausforderungen ergeben. Es wäre zu wünschen, dass die Dotternhausener zu den nachstehend genannten Problemen dem Gemeinderat ihre Unterstützung zukommen lassen.
Unter anderem geht es darum, dass Holcim nach wie vor langfristig den vollständigen Abbau des Plettenbergs plant.
Der Bürgerentscheid vom Februar 2017 mit Votum für einen verträglichen Kalksteinabbau, wird von Holcim ignoriert. Auch das könnte der Gemeinderat jetzt ändern.
Nur wenige Monate nach dem Bürgerentscheid hatte Landrat Pauli im November 2017 Holcim den Weg aufgezeigt, nach welchen Kriterien der Plettenberg langfristig komplett abgebaut werden kann. Damit stellte sich der Landrat schon damals gegen die Bürgerinteressen.

Mit der neuen Seilbahn, Investition rund zwölf Millionen Euro, plant Holcim die Hilfsmittel für den langfristigen Kalksteinabbau. Klärungsbedarf seitens der Behörden zum Abbauzeitraum besteht nicht.

Ein unglaubliches Fehlverhalten der Politiker in Baden-Württemberg zeigt sich im Umgang mit den CO2-Emissionen. Jeder Hausbesitzer mit einer Kleinfeuerungsanlage hat den Vorschriften zu folgen. Nicht so bei Großfeuerungsanlagen der Zementindustrie, wo täglich mehrere hundert Tonnen Müll verheizt werden. Hier legt die Industrie unter Mitwirkung der Verbände die Schadstofffiltertechnik nach eigenen Möglichkeiten selbst fest. Erforderliche Ausnahmeregelungen für erhöhten Schadstoffausstoß erteilen die Regierungspräsidien. Bemerkenswert, dass die Zementindustrie mit Müllverbrennung als einer der großen CO2-Umweltbelaster in den Klimagesprächen der Politiker nicht erwähnt wird.

Offensichtlich schützt die Umweltpolitik das Profitstreben der Zementindustrie zulasten der Gesundheit der Bürger. Eine unglaubliche Positionierung. Bei allen Themen zeigten sich die Politiker hinsichtlich der Unterstützung der Bürger gegenüber Holcim untätig oder erfolglos.

In rund einem Jahr wird der Landtag neu gewählt. Für die Umweltpolitiker vielleicht eine letzte Möglichkeit, sich auch für die Bürger von Dotternhausen und des Zollernalbkreises wirkungsvoll und erfolgreich einzusetzen.

 

Autor:  Helmut Gimbel Dotternhausen

Quelle: schwabo

https://swmh-epaper.s4p-iapps.com/webreader-v3/index.html#/634996/16

siehe  Artikel im zak vom 24.11.2017
Plettenbergabbau: Der Landrat spricht ein Machtwort
von Nicole Leukhardt

https://www.nuz-ev.de/plettenbergabbau/presse/

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Wie hat der Berg gelitten?

 

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Security war nicht nötig

 Zu: Gemeinderatssitzung am Dienstag und das Thema Holcim

 

Nun ja, was konnte man erwarten? Holcim-Objekt-Leiter Schillo und seine Adjutanten durften vor dem Balinger Gemeinderat und einer überschaubaren Zuhörerschar darüber referieren, was man bei unserem grünen Umweltminister, im Regierungspräsidium und im Landratsamt schon lange weiß, bei Holcim läuft alles nach Recht und Ordnung, man ist stets bemüht, alles noch zu verbessern und Grund zur Sorge besteht nur, wenn die Süderweiterung und der Kulissenabbau des Plettenbergs nicht klappen sollte. Langweilige Propaganda in eigener Sache, wären da nicht die sehr kritischen Fragen und Anmerkungen von einigen Gemeinderatsmitgliedern gewesen, vorneweg der Ratsprofi Werner Jessen. Auch der Beitrag von Klaus Hahn gefiel mir gut, weil er das ganze Umwelt-Dilemma von einer anderen Sicht beleuchtet hat.

 

Eine völlig friedliche, sachliche Veranstaltung, die die Eingangsbemerkung von Oberbürgermeister Helmut Reitemann, man möge auf Buhrufe verzichten, überflüssig machte. Überflüssig waren auch die von Reitemann bestellten Securitymänner, die vor dem Sitzungssaal und auf den Parkplätzen Wache schoben. Ein von mir nach seiner Aufgabe befragter Sicherheitsmann musste lächeln und wusste auch nicht, was er hier solle. Just in diesem Moment kam der Hallenchef und teilte dem guten Mann mit, dass er nun gehen könne, der Tagesordnungspunkt Holcim sei beendet. Auf meine Frage an ihn, warum Security-Personal nötig gewesen sei, antwortete Herr Klein aufrichtig, dass der OB mit Protesten und Demonstrationen in einer Größenordnung gerechnet habe, die Sicherheitspersonal notwendig gemacht hätten.

 

Nun meine Fragen an Sie, Herr OB Reitemann:

 

Warum haben Sie Sicherheitsleute für die Bewachung einer Gemeinderatssitzung beauftragt?
Haben Sie jemals Erfahrungen bezüglich des Ablaufs Balinger GR-Sitzungen gemacht, die diesen Schritt rechtfertigen würden?
Hatten Sie Hinweise auf Demonstrationen und Störversuche?
War es eine Forderung der Holcim-Vertreter, Sicherheitspersonal einzusetzen?

 

Nach meinem aktuellen Verständnis haben Sie mit Kanonen auf nicht vorhandene Spatzen geschossen.

 

Autor: Rainer Rehfuss, Grünewaldstraße 155, Balingen

Quelle: zak

https://epaper2.zak.de/ePaper/?=

 

Eine völlig friedliche, sachliche Veranstaltung

 Nun ja, was konnte man erwarten?
Holcim-Werkleiter Dieter Schillo und seine Adjutanten durften vor dem Balinger Gemeinderat und einer überschaubaren Zuhörerschar darüber referieren, was man bei unserem Grünen-Umweltminister, im Regierungspräsidium und im Landratsamt schon lange weiß:

 

Die Firma Holcim tut nur das, was man von höherer Stelle erlaubt und ausnahmegeregelt hat.

Man ist stets bemüht, alles noch zu verbessern, und Grund zur Sorge besteht nur, wenn die Süderweiterung und der Kulissenabbau des Plettenbergs nicht klappen sollte.
Langweilige Propaganda in eigener Sache, wären da nicht die sehr kritischen Fragen und Anmerkungen von einigen Gemeinderatsmitgliedern gewesen, vorneweg von Werner Jessen. Auch der Beitrag von Klaus Hahn gefiel mir gut, weil er das ganze Umwelt-Dilemma aus einer anderen Sicht beleuchtet hat.

Eine völlig friedliche, sachliche Veranstaltung, die die Eingangsbemerkung von OB Helmut Reitemann, man möge auf Buhrufe verzichten, überflüssig machte.
Überflüssig war auch die von ihm bestellten Securitymänner, die vor dem Sitzungssaal und auf den Parkplätzen Wache schoben.

Ein von mir nach seiner Aufgabe befragter Sicherheitsmann musste lächeln und wusste auch nicht, was er hier solle.
Just in diesem Moment kam Stadthallen-Chef Matthias Klein und teilte dem guten Manne mit, dass er nun gehen könne, der Tagesordnungspunkt Holcim sei beendet.
Auf meine Frage an ihn, warum Security-Personal nötig gewesen sei, antwortete Klein, dass der OB mit Protesten und Demonstrationen in einer Größenordnung gerechnet habe, die Sicherheitspersonal notwendig gemacht hätte.

 

Jetzt wissen wir, was OB Reitemann von der NUZ und den Holcim-Kritikern hält und was er ihnen unterstellt.

 

Autor: Rainer Rehfuss, Balingen

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Plettenberg nicht in Hände eines Konzerns

Die Erörterung zum Kalksteinabbau auf dem Plettenberg hat gezeigt, wie wichtig die Ausgleichsflächen und Ökopunkte für die geplanten Eingriffe in die Natur sind. Ohne diese Ausgleichsflächen von 100 Hektar gibt es keine Genehmigung für den weiteren Kalksteinabbau.

Zu welchen Bedingungen die Flächen dem Konzern von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurden, konnte weder in der Ratssitzung am 22. Mai, noch bei der Erörterung entnommen werden. Ausgleichsflächen in dieser Größenordnung werden zwischen einer und fünf Millionen Euro entschädigt. Holcim soll diese kostenlos erhalten. Die Gemeinde könnte diese Einnahmen dringend gebrauchen.

Einzelheiten dazu sind neben anderen Inhalten im zwölften Zusatzvertrag festgelegt worden. Sowohl Bügermeisterin Adrian als auch die Räte behaupten, ein hervorragendes Ergebnis erzielt zu haben. Dies muss bezweifelt werden.

Deshalb ist es dringend erforderlich, den Inhalt des Zusatzvertrags bekannt zu machen. Das öffentliche Interesse überwiegt alle Gründe der Geheimhaltung. Durch eine Veröffentlichung des elften und zwölften Zusatzvertrags könnten auch die dazu gemachten Aussagen der Gemeindeverantwortlichen überprüft werden.

Die Verantwortung für die Natur darf nicht LafargeHolcim überlassen werden. Wiederholt haben die Vertreter des Konzerns erklärt, den Plettenberg mit dem maximal möglichen Abbau und ohne Rücksicht und Zugeständnisse an die Natur zu beanspruchen.

Die Menschen, die sich dagegen wehren, möchten den noch vorhandenen Teil der Plettenberghochfläche erhalten. Sie tun damit dasselbe, was Umweltschützer in der Schweiz, dem Standort des Konzerns, mit den betroffenen Gemeinden machen: Widerstand leisten gegen die Erweiterung von Steinbrüchen an landschaftlich besonderes herausragenden Standorten. Dabei zeigt sich, dass die Schweizer Genehmigungsbehörden die Erhaltung von Natur und Landschaft höher bewerten als die Interessen der Aktionäre.

Ich hoffe, dass das Landratsamt bei der Prüfung des beantragten Abbaus und des Zusatzvertrags die Stellungnahmen und Einwendungen zur Süderweiterung berücksichtigt. Die Menschen aus der ganzen Region hoffen und erwarten dies, auch im Interesse der kommenden Generationen.

 

Autor:  Anton Scherer, Dotternhausen

Quelle: schwabo

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dotternhausen-plettenberg-nicht-in-haende-eines-konzerns.c91e679e-073c-46c6-b55b-8fbc06f60f50.html

 

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Einwendungen zur Süderweiterung sollten berücksichtigt werden

 

Zu: Erörterungsveranstaltung zum weiteren Kalksteinabbau auf dem Plettenberg.

 

Die dreitägige Erörterungsveranstaltung wegen des Kalksteinabbaus auf dem Plettenberg hat nochmals deutlich gemacht, wie wichtig die Ausgleichsflächen und Ökopunkte für die geplanten Eingriffe in die Natur sind. Ohne diese Ausgleichsflächen von 100 ha gibt es keine Genehmigung für den weiteren Kalksteinabbau. Zu welchen Bedingungen die Ausgleichsflächen dem Konzern von Dotternhausen zur Verfügung gestellt wurden, konnte weder den Ausführungen in der Gemeinderatssitzung am 22.05.2019, noch in der Erörterungsveranstaltung zur Süderweiterung des Kalksteinabbaus, entnommen werden. Ausgleichsflächen in dieser Größenordnung und Wichtigkeit des Plettenbergs werden zur Zeit zwischen einer Mio. und fünf Mio. Euro entschädigt. Holcim soll diese Ausgleichsflächen kostenlos erhalten. Die Gemeinde könnte diese Einnahmen für die anstehenden Aufgaben dringend gebrauchen.

 

Einzelheiten dazu sind jetzt neben anderen Inhalten im 12. Zusatzvertrag als Fortschreibung zum ursprünglichen Vertrag von 1952 vom Zementwerk mit der Gemeinde Dotternhausen festgelegt worden. Sowohl Bürgermeisterin Adrian als auch der Gemeinderat behaupten, beim 12. Zusatzvertrag ein hervorragendes Ergebnis erzielt zu haben. Dies muss stark bezweifelt werden. Deshalb ist es im Interesse aller Beteiligten zwingend erforderlich, den Inhalt des Zusatzvertrages den Bürgern von Dotternhausen bekannt zu machen. Das öffentliche Interesse überwiegt alle anderen vorgeschobenen Gründe einer bisherigen Geheimhaltung dieses Vertrages. Durch eine Veröffentlichung des gesamten 11. und 12. Zusatzvertrages könnten auch die bisher zum Vertrag gemachten Aussagen der Gemeindeverantwortlichen überprüft werden. Die Verantwortung für die Natur, Tiere und Pflanzen, darf nicht LafargeHolcim überlassen werden. Wiederholt haben die Vertreter des Konzerns öffentlich ausgesagt, den Plettenberg mit dem maximal möglichen Kalksteinabbau und damit ohne Rücksicht und Zugeständnisse an die Natur, zu beanspruchen.

 

Die Menschen die sich dagegen wehren, möchten einen jetzt noch vorhandenen Teil der Plettenberghochfläche erhalten. Sie tun damit genau dasselbe, was auch Umweltschützer in der Schweiz, dem Standort des Konzerns LafargeHolcim, zusammen mit den betroffenen Gemeinden machen. Widerstand leisten gegen die Erweiterung von Steinbrüchen an landschaftlich besonderes herausragenden Standorten. Dabei zeigt sich, dass die Schweizer Genehmigungsbehörden die Erhaltung von Natur und Landschaft höher bewerten als die Interessen von Aktionären eines Konzerns.

Ich hoffe nur, dass das Landratsamt des Zollernalbkreises als Genehmigungsbehörde und Kommunalaufsicht auch die Einwendungen zur geplanten Süderweiterung berücksichtigt. Die Menschen aus der ganzen Region hoffen dies auch im Interesse der kommenden Generationen.

 

Verfasser: Anton Scherer, Richard-Wagner-Straße 1, Dotternhausen

07.06.2019 - Leserbriefe

 

Dilemma nicht mehr zu ertragen

 

Zu: „Die Stimmung ist auf dem Siedepunkt“, vom 4. Juni

 

„Da streiten sich die Leute ‚rum wohl ‚rum ...“ –dabei ist die Lösung doch erdrückend einfach: Wenn unser aller Schöpfer wirklich und ernsthaft gewollt hätte, dass wir dieses einmalige Kleinod der Schöpfung, unseren Plettenberg, bis zur gänzlichen Neige und restlos erschöpfen, hätte er uns auf dessen Hochplateau zumindest einmal Zementsack, Schubkarre, Pickel und Schaufel hinterlassen. Aber stattdessen sieht alle Welt dort oben nur ein unmäßig großes Loch, gefüllt mit Containern voller Gesetzesbücher und einer überdimensional riesigen Geldbombe.

 

Entschuldigen Sie meinen Sarkasmus, aber anders ist dieses ganze Dilemma schlichtweg nicht mehr zu ertragen ...

Verfasser: Wilhelm Isert, Hainbuchenstraße 2, Erzingen

Quelle: zak

https://epaper2.zak.de/ePaper/?=

 

 

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Gegenleistung erwartet

 

Bei der Darstellung meiner mündlichen Stellungnahme ist im Bericht zur Holcim-Erörterung in der Dotternhausener Festhalle nicht alles korrekt wiedergegeben worden. Während bei allen anderen Einwendern deren Schlusserklärungen richtig dargestellt wurden, ist dies in meinem Fall nicht geschehen.

 

Ich habe unter anderem ausgeführt, dass Holcim auf Spenden an den Kindergarten verzichten solle und dieses Geld lieber für bessere Filteranlagen ausgeben sollte. Dies würde aus gesundheitlichen Gründen den Kindern mehr nützen. Dass es hier nur um einen symbolischen Betrag geht, ist wohl klar.

 

Ich habe nicht gesagt, Holcim solle auf Sponsoring und Spenden an Vereine verzichten. Ich habe lediglich auf den Unterschied von Mäzenatentum und Sponsoring hingewiesen. Sponsoring bedeutet, der Sponsor erwartet eine Gegenleistung des Beschenkten. In diesem Fall Schweigen zu bestimmten Vorgängen im Zusammenhang mit Holcim. Im Klartext: keine Stellungnahme und Einwendungen gegen Holcim.

 

Nochmal, ich bin nicht dagegen, dass das Zementwerk Vereine unterstützt. Denn diese leisten gerade in Dotternhausen zum Wohle der Mitglieder und vor allem der Kinder und Jugendlichen sehr viel.

 

Autor: Anton Scherer, Dotternhausen

Quelle: schwabo

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dotternhausen-gegenleistung-erwartet.25d7825b-b53a-4303-81f1-197ad9a733da.html

 

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Allen war das Gutachen bekannt

Zu: Dem ewigen Streit um den Plettenberg

 

Hört einmal her, liebe Leute: Ihr lebt und wohnt hier in einer Gegend, die ihresgleichen sucht und die mit zum geographisch Schönsten und geologisch Interessantesten gehört, das Gottes Schöpfung für uns Menschen auch nur bereithalten kann!

 

Und weil ihr dies offenbar schon für selbstverständlich erachtet, bedeutet euch dieses alles nur mehr wenig bis gar nichts mehr: ‚Plette‘ ist eigentlich die umgangsgeologensprachliche Bezeichnung für eine erdig-feuchte Schichtformation und hat mit Ölschiefer-Gewinn (maximiert)streben überhaupt nichts zu tun.

 

Der Streit geht vielmehr allein um jene mächtige in sich zwar zerklüftete, aber dennoch (bis jetzt wenigstens) stabile Deckschicht aus Massen-oder Malmkalk, welche das Jurameer vor Jahrmillionen gleichsam als ‚Bodensatz‘ zurückließ.

 

Nun stellte schon der damalige Umweltschutzbeauftragte des Landratsamtes Balingen, ein gewisser Oberforstrat Stoffler, in seinem Gutachten von 1974 fest, dass mit dem Kalkabbau dort oben endgültig Schluss sein müsse, ohne dass Berg, Landschaft und Bewohner Schaden nehmen würden, und nannte auch eineZeit, nämlich das Jahr 1977.

 

Kurze Zeit später, im Herbst 1980, wurde ich dann von einem Herrn Norbert Majer, damals seines Zeichens Bürgermeister in Dotternhausen, in mein Amt als Konrektor an der Dotternhausener Schlossbergschule (GHS) eingeführt.

 

Und ich weiß aus dieser Zeit und deren Umständen, dass allen Ortsverantwortlichen dieses Stoffler-Gutachten sehr wohl bekannt war und dass sie sich um dessen penible Beachtung engagiert kümmerten, ohne jedoch die Interessen von Rohrbach-Zement außer Acht lassen zu können, denn dies war damals der Haupt-Arbeitgeber der Gemeinde Dotternhausen, und davon lebten ja praktisch sie alle.

 

Neu war für mich auch, dass ich in jenen Tagen zum allerersten Male mit diesen Allergie-Reaktionen von Schülern Bekanntschaft machen musste. Solches war mir aus unseren langen Lehrer-Jahren in Oberdigisheim gänzlich fremd, dort oben hatte es dergleichen niemals gegeben.

 

Über diese neue Erscheinung machte ich mir wohl Gedanken, konnte sie ursprungsmäßig aber als medizinischer Laie nicht einordnen. Heute sind wir auch hier entschieden weiter und wissen, was dagegen zu tun ist: Wirkmächtige Filter in den Müllverbrennungs-Überschloten des Zementwerkes.

 

Denn in ihrer unmittelbaren Westdrift stinkt es uns hier unten allen ganz gewaltig.

 

Autor: Wilhelm Isert, Hainbuchenstraße, Balingen-Erzingen

Quelle: zak

https://epaper2.zak.de/ePaper/?=

 

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Eine Nummer zu groß für den Rat

 

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Um welchen Betrag geht es?

Bürgermeisterin Adrian will in der heutigen Gemeinderatssitzung unbedingt den 12. Zusatzvertrag Kalksteinabbau beschließen. Sie verweist dabei immer darauf, dass die Gemeinde sonst erheblich Geld verlieren würde.

Die Bevölkerung hat ein Recht zu erfahren um welchen Betrag es sich dabei handelt. Wieso hat die Gemeinde den 11. Zusatzvertrag mit Holcomb unterschrieben, der mit solchen Nachteilen für die Gemeinde verbunden ist?

Am einfachsten ist dann immer auf Betriebsgeheimnisse der Firma Holcim zu verweisen. Wie lange versteckt sich Bürgermeisterin Adrian noch hinter diesen Floskeln?

Bürgermeisterin Adrian ist bekannt, dass ohne die Bereitstellung von Ausgleichsflächen von der Gemeinde auf dem Plettenberg das Landratsamt Zollernalbkreis einer Erweiterung des Kalksteinbruches nicht zustimmen wird. Deshalb ist das Risiko der Gemeinde gering, dass Holcim nicht den vollen Pachtpreis entrichtet.

In allen mir landesweit bekannten Fällen sind bisher erhebliche Zahlungen für die Bereitstellung von Ausgleichsflächen an die Grundstückseigentümer geleistet worden. Warum nicht auch in Dotternhausen?

Deshalb die eindringliche Bitte an den Gemeinderat, vertagen Sie die Entscheidung drei Tage vor der Gemeinderatswahl um Nachteile für die Gemeinde zu vermeiden. Vertrauen Sie den neu zu wählenden Gemeinderäten ein für die Gemeinde günstigeres Verhandlungsergebnis zu erzielen.

 

Autor: Otto Scherer, Zinkenstraße 6/2, Dotternhausen

Quelle: zak

https://epaper2.zak.de/ePaper/?=

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Nachteile für die Gemeinde vermeiden

 

Bürgermeisterin Adrian will in der heutigen Ratssitzung unbedingt den zwölften Zusatzvertrag Kalksteinabbau beschließen. Sie verweist dabei darauf, dass die Gemeinde sonst erheblich Geld verlieren würde. Die Bevölkerung hat ein Recht zu erfahren, um welchen Betrag es sich dabei handelt. Wieso hat die Gemeinde den elften Zusatzvertrag mit Holcim unterschrieben, der mit solchen Nachteilen für die Gemeinde verbunden ist? Am einfachsten ist es dann immer, auf Betriebsgeheimnisse der Firma Holcim zu verweisen. Wie lange versteckt sich Bürgermeisterin Adrian noch hinter diesen Floskeln? Ihr ist bekannt, dass ohne die Bereitstellung von Ausgleichsflächen von der Gemeinde auf dem Plettenberg das Landratsamt Zollernalbkreis einer Erweiterung des Kalksteinbruches nicht zustimmen wird. Deshalb ist das Risiko der Gemeinde gering, dass Holcim nicht den vollen Pachtpreis entrichtet. In allen mir landesweit bekannten Fällen sind bisher erhebliche Zahlungen für die Bereitstellung von Ausgleichsflächen an die Grundstückseigentümer geleistet worden. Warum nicht auch in Dotternhausen? Deshalb die eindringliche Bitte an den Gemeinderat, die Entscheidung drei Tage vor der Gemeinderatswahl zu vertagen, um Nachteile für die Gemeinde zu vermeiden. Vertrauen Sie den neu zu wählenden Gemeinderäten ein für die Gemeinde günstigeres Verhandlungsergebnis zu erzielen.

 

Autor: Otto Scherer, Dotternhausen

Quelle: Schwabo

https://swmh-epaper.s4p-iapps.com/webreader-v3/index.html#/617548/17

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Im Sinne der Bürger entscheiden

 

Zum Thema Vertragsgestaltung mit den Firmen Rohrbach und Holcim können die Bürger feststellen, dass die Arbeitsmethoden der Behörden zum Himmel schreien. Auch mit der geplanten Beratung des zwölften Zusatzvertrags mit Holcim kurz vor der Wahl wird der Politikstil der Bürgermeisterin wieder deutlich. Mit dem Bürgerentscheid von 2017 haben sich die Bürger gegen den Maximalabbau durch Holcim ausgesprochen. Dieses Votum wird seit dem Wahltag ignoriert. Mit der Einladung zur heutigen Gemeinderatssitzung macht die Bürgermeisterin erneut den Versuch, das Bürgervotum weiter zu umgehen, um den Maximalabbau im Sinne Holcims zu sichern. So wird deutlich, wie bei wichtigen Vorgängen Demokratie abgeschafft werden soll oder bereits abgeschafft worden ist. Dieses Vorgehen wird offenbar von Landrat Pauli mitgetragen. Der Gemeinderat hat nun erneut die Chance, eine wichtige Entscheidung im Sinne der Bürger als Grundlage für das Vertragsgespräch mit Holcim vorzubereiten. Beim Schadstoffthema hat der Zementbetrieb offenbar die technische Innovation verschlafen, und benötigt daher wegen Nichteinhalten der Grenzwerte langfristige Ausnahmeregelungen. Auch dies ist mit Blick auf die Gesundheit der Bürger ein Skandal.

 

Autor: Helmut Gimbel, Dotternhausen

Quelle: Schwabo

https://swmh-epaper.s4p-iapps.com/webreader-v3/index.html#/617548/17

 

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Methoden schreien zum Himmel

Zu: „Ein Ja, das es nie gab“, vom 11. Mai.

Zum Thema Vertragsgestaltung seitens der Behörden in BW mit den Firmen Rohrbach und Holcim hat der ZAK sehr umfassend am 11. Mai berichtet. „Ein Ja, das es nie gab“. Beim Lesen des Berichts können die Bürger feststellen, dass die Arbeitsmethoden der Behörden in den letzten rund 30 Jahren bei einem solch wichtigen Thema „zum Himmel schreien“.

Auch mit der Einladung im Amtsblatt zur nächsten Gemeinderatssitzung am 22. Mai wird der extrem autoritäre und bürgerfeindliche Politikstil durch Bürgermeisterin Adrian, einmal mehr deutlich unter Beweis gestellt.

Was ist politisch geschehen und was wird geplant? Ende 2016 hat die Bürgermeisterin mit dem Gemeinderat einen Beschluss vorbereitet, wonach der Plettenbergabbau großflächig und maximal durch Holcim erfolgen konnte. Mit dem Bürgerentscheid vom 19. Februar 2017 haben sich die Bürger von Dotternhausen mit klarer Stimmenmehrheit gegen den Maximalabbau durch Holcim ausgesprochen. Der Abbau sollte im verträglichen Rahmen erfolgen.

Dieses Votum der Bürger wird seit dem Wahltag im Februar 2017 von allen Kommunalpolitikern ignoriert. Mit der Einladung zur Gemeinderatssitzung am 22. Mai, unter TOP 1, macht die Bürgermeisterin erkennbar erneut den Versuch, das Bürgervotum vom Februar 2017 weiterhin zu umgehen, um den Maximalabbau im Sinne Holcim erneut für die Zukunft zu sichern. Diese autoritären Arbeitsmethoden der verantwortlichen Kommunalpolitiker machen deutlich, wie bei wichtigen Vorgängen Demokratie in der Region abgeschafft werden soll, oder bereits abgeschafft worden ist.

Dieses Vorgehen wird offenbar von Landrat Pauli mitgetragen. Der Gemeinderat von Dotternhausen hat am 22. Mai erneut die Chance, vielleicht das letzte mal, eine wichtige Entscheidung demokratisch, auch im Sinne der Bürger als Grundlage für das Vertragsgespräch mit Holcim, vorzubereiten.

Der gegenwärtig praktizierte Arbeitsstil der Kommunalpolitiker richtet sich in Dotternhausen deutlich erkennbar gegen die Bürger und nicht hinreichend gegen den Umweltproblembetrieb Holcim. Zum Schadstoffthema hat der Zementbetrieb offenbar die Technische Innovation verschlafen, und benötigt daher wegen Nichteinhalten der Grenzwerte vom Regierungspräsidium Tübingen langfristige Ausnahmeregelungen. Auch dies ist mit Blick auf die Gesundheit der Bürger in der Region ein Skandal.

Helmut Gimbel

Schafbergweg 1, Dotternhausen

 

Quelle: zak

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Politische Rücksichtnahme

 

 

Leserbriefe

 

Politische Rücksichtnahme

 

Zu: Gemeinderatssitzung in Dotternhausen am Mittwoch, 22. Mai.

 

Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

 

aus den Sitzungsunterlagen ist ersichtlich, dass am 22. Mai im Gemeinderat über den 12. Zusatzvertrag beraten und beschlossen werden soll.

 

Wir halten die Entscheidung über diesen für die Gemeinde auf Generationen hinaus bindenden Vertrag wenige Tage vor der Gemeinderatswahl und dem Ablauf Ihrer Amtszeit als Gemeinderat nicht glücklich. Normalerweise gebietet es auch die politische Rücksichtnahme und der Anstand für kommende Gremien solche Entscheidungen nicht mehr zu treffen. Es wird auch auf § 30 GO verwiesen.

 

Wir appellieren deshalb eindringlich, diesen Beschluss bis nach den Gemeinderatswahlen zu vertagen. Überlassen Sie die Entscheidung dem neuen Gremium. Sie tragen damit mit zur Herstellung des Friedens in der Gemeinde bei. Die Gemeinde vergibt sich dabei nichts. Laut dem Lageplan vom 20. Februar 2019 wird bereits seit dieser Zeit die Thematik beraten. Warum muss jetzt noch diese Entscheidung getroffen werden?

 

Bei einer Vertagung verzögert sich weder die immissionsschutzrechtliche Genehmigung noch die artenschutzrechtliche Genehmigung durch das Landratsamt. Der Gemeinde entstehen auch keine Nachteile wegen dem ins Feld geführten Wegfall von Kalksteinpacht, da diese bei einem späteren Vertragsabschluss problemlos nachgezahlt werden kann. Bei einer späteren Entscheidung können der Gemeinde vielmehr Vorteile entstehen, da die Zurverfügungstellung von Ausgleichsflächen wie landesweit üblich finanziell entschädigt werden müssen, und das ohne Eigentumsübertragung. Ähnliche Fälle gab es auch bereits in der Gemeinde Dotternhausen.

 

Sollte der Gemeinderat trotzdem dem Vertrag in der Sitzung vom 22. Mai zustimmen, müssen wir uns haftungsrechtliche Konsequenzen gegenüber den Gemeindevertretern ins Auge fassen.

 

Deshalb entscheiden Sie für im Interesse der Gemeinde für eine Vertagung.

 

Liste Bürger für Bürger

Otto Scherer, Zinkenstraße, Dotternhausen

 

Quelle: zak

https://epaper2.zak.de/ePaper/

 

 

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Einfach ein Skandal

 

In Dotternhausen müssen sich die Bürger, die am Gemeindewohl interessiert sind, wie lästige Parasiten vorkommen. Wie sonst lässt sich das Verhalten der Bürgermeisterin erklären?

Jeder, der die Haushaltspolitik der letzten 14 Jahre Amtszeit verfolgt hat, kann sehen, dass es mit den Finanzen steil und stetig bergab geht. Die Gemeinde mogelt sich über die Zeit. Dies auch dank einer Erbschaft über 800000 Euro des Überlandwerks Eppler.

Dass der wirtschaftliche Erfolg der heimischen Industrie die Basis einer soliden Finanzpolitik einer Gemeinde ist, wissen wir alle.

In Dotternhausen war dies vor Holcim maßgeblich das Zementwerk. Die Zeiten haben sich gewaltig geändert.

Aussage Frau Adrian: „Die Entwicklung von Dotternhausen hängt maßgeblich vom Erfolg der Firma Holcim ab.“ Wie recht sie hat.

Dass sie erst nach vielen Jahren ihrer Amtszeit merkt, dass die Gewerbesteuer durch Gewinnverschiebung größtenteils nicht in Dotternhausen bezahlt wird, lässt aufhorchen.
Trotzdem kam nie ein Aufschrei, der dies angeprangert hätte.
Auch hat sie es nicht für erforderlich gehalten, die Abbaugebühr für Kalkstein angemessen anzuheben.
Erst nach vielen Protesten aus Bürgerinitiative und Bevölkerung hat sie verhandelt.
Holcim sollte nun den dreifachen Preis bezahlen.
Zuvor wurde seitens der Firma stets behauptet der Zementpreis von 130 Euro pro Tonne lasse keine höhere Gebühr wie ca. 0,30 Euro pro Tonne für die Hauptkomponente Kalkstein zu.

Die nun aber angeblich höhere Gebühr wird laut den aktuellen Haushaltszahlungen der Gemeinde noch nicht bezahlt.

Meine Frage bei der letzten Bürgerfragestunde nach dem Zeitpunkt des Zahlungsbeginnes und ob die Zahlung an Bedingungen z.B. Erweiterungen der Abbaurechte geknüpft ist, wurde von den Bürgermeisterin nicht beantwortet.

Das gesamte Gemeinderatsgremium nimmt die ganze Vorgehensweise schweigend hin.

Durch legale Verschiebungen von Gewinn gingen seit Holcim an der Gemeinde und dem Landkreis mindestens 20 Millionen dringend benötigte Gewerbesteuer vorbei.

Die Belastungen durch den Abbau und die Produktion und die gewaltige Luftverschmutzung sind aber allseits vorhanden und haben erheblich zugenommen.
Holcim glänzt laufend durch eigene Lobeshymnen.

Kann und darf es so weitergehen?

Wann erhalten die Bürger endlich eine Aufklärung.

Der Artikel vom 11. Mai im ZOLLERN-ALB-KURIER „Ein Ja, das es nie gab“ zeigt, wie die Dinge laufen.

Schlicht und einfach alles ein Skandal.

Günter Schäfer

Johann-Sebastian-Bachstr. 15,

Dotternhausen

 

Quelle: zak vom 15.05.2019

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Kein „Weiter so wie bisher“

 

Zum Thema „Kalksteinabbau auf dem Plettenberg“ wurden die Bürger vom Landratsamt aufgefordert, Einwendungen einzureichen, die danach am 7. Mai zusammen mit weiteren Gemeinden in der Festhalle in Dotternhausen mit den Behörden erörtert werden sollten. In großer Anzahl sind Einwände beim Landratsamt eingegangen.

 

Hiernach hat das Landratsamt den Termin 7. Mai auf unbestimmte Zeit verschoben.
Man kann davon ausgehen, dass mit den Stellungnahmen der Bürger erhebliche Widersprüche gegen die politische Arbeit deutlich geworden sind, und damit der Erörterungstermin vor den Wahlen am 26. Mai als äußerst ungelegen erkannt worden ist.

 

Den verantwortlichen Politikern ist offenbar erst spät nach der Terminplanung eingefallen, dass miserable Arbeit kurz vor wichtigen Wahlen die Wahlergebnisse entscheidend negativ beeinflussen kann.

 

Insofern macht es Sinn, beispielhaft auf einige besondere politische Leistungen hinzuweisen:

 

Das Ergebnis zum Bürgerentscheid in Dotternhausen am 19. Februar 2017, für einen verträglichen Kalksteinabbau auf dem Plettenberg, wird vom gegenwärtigen Gemeinderat und Bürgermeisterin Adrian ignoriert:

 

- Die Fa. Holcim als Umweltproblembetrieb bezgl. Plettenbergabbau, Müllverbrennung und Luftverschmutzung legt der Gemeinde weitestgehend geschwärzte Langfrist-Verträge vor. Gemeinderat und BM sind mit diesem Verhalten der Fa. Holcim einverstanden.

 

- Über die gesundheitsschädlichen Emissionen der Zementindustrie sind alle verantwortlichen Landespolitiker informiert. Ursachen sind u.a. vom Gesetzgeber bis Ende 2023 tolerierte Sondergenehmigungen wegen unzureichender Abgasfiltertechnik. Der Schutz der Gesundheit der Bürger nach dem Grundgesetz, Artikel 2 ist offenbar für alle Verantwortlichen unbedeutend.

 

·        Durch die anstehenden Gemeinderatswahlen am 26. Mai sind Verbesserungen durchaus erreichbar.

 

·        Dies gilt insbesondere für den Gemeinderat in Dotternhausen.

 

·        Ein „Weiter so wie bisher“ wäre zu wichtigen Aufgaben in der Gemeinde Dotternhausen absolut bürgerfeindlich.

 

·        Mit fachlicher Unterstützung durch übergeordnete politische Stellen kann die Gemeinde Dotternhausen aus Erfahrung in den vergangenen Jahren nicht rechnen.

 

( Nur )Mit der Wahl am 26. Mai haben wir Bürger es in der „Hand“ die gegenwärtige Situation zu verbessern.

 

Autor: Helmut Gimbel, Schafbergweg 1, Dotternhausen

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Kommunikation in Schieflage

Den Feststellungen zum Völkerrecht, die Karl-Heinz Schlenker in seinem Leserbrief vom 27. März aufgeworfen hat, ist wenig hinzuzufügen, außer dass sich die fehlende Transparenz auch im Lokalen widerspiegelt. Da stört sich jemand an einem banalen Futteranhänger und macht viel Wind, während andere gleich einen ganzen Berg für die schwer umweltschädliche Zementgewinnung platt machen und für welche andere Gesetze zu gelten scheinen als für die kleinen Leute, die zum Wohle der Umwelt abkassiert werden, sobald sie fossile Brennstoffe für Mobilität oder Heizung nutzen.

Monstervesperhütten, Monstertrassen oder Monsterwindräder sowie zügelloser Raubbau von Kalkstein und Luftvergiftung durch das Zementbrennen verursachen unverhältnismäßige Folgeschäden, die wissentlich ignoriert werden. Offenbar gelingt es einem Land zunehmend weniger, aus Fehlern zu lernen, was eine Folge fehlender Einsichtsfähigkeit im gesamten Staatsgefüge zu sein scheint.

 

Autor:

Hilmar Bollow

Tannenweg 2, Schwenningen

 

Quelle: zak

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Viele allgemeine Plattitüden

Schon zweimal habe ich versucht, Ihren Leserbrief vom 2. März zu beantworten. Bei Ihrer sprachlichen undifferenzierten „Schreiberei“ ist es schwer, auf die Kritik einzugehen.

Sie schreiben so viele allgemeine Plattitüden, zum Beispiel: „Wir Menschen sollten ehrlich sein, wir sollten Zusammenhänge anerkennen, zum Beispiel, wenn es regnet, wird die Straße nass!“ „Wechselwirkungen zwischen Alltag und der Umwelt anerkennen! Wir müssen Verantwortung übernehmen!“ Das kann ich mit und ohne Kritik.

Ihr Tenor ist: Wo stehen wir plötzlich? Machen wir uns Zusammenhänge wieder klar! Soll das heißen: Die Gesellschaft funktioniert nur, wenn Holcim Zement herstellt und wir dankbar dafür sind, egal zu welchen Bedingungen? Sie haben Einwände gegen klare Meinungen. Sie meinen, Lösungen sollen die Bürger aufzeigen. Nicht kritisieren. Doch, wo um Gottes Willen sollen die Bürger eine Lösung bei Holcim gegen Zerstörung und Profit sehen? Die Lösungsansätze wären: Stopp dem Totalabbau auf Kosten des Plettenberges. Die Raffgier nach Kalk einstellen! Pflanzen und Tierwelt schonen. Das wäre Bewahren nach Mose, den Sie angeben.

Der Plettenberg wird wie ein „Beutegut“ der früheren Kolonialzeit betrachtet. Wo ist seine geografische Lage? Wo bleibt das Gut für die künftigen Generationen? Wie sieht der Deal aus: Profit für Holcim-Dreck, Lärm und Gefahren für Dotternhausen? Sie haben ja recht: brexitähnliches Tun. Was wäre der Vorschlag: Zement zu sparen, Backstein erzeugen als Ersatz?

Letzte Frage: Wer zerstört das Gleichgewicht, das Sie einfordern? Mir ist nicht bekannt, dass in Mössingen gesprengt und Förderkörbe betrieben werden.

 

 

Autor:

Gebhard Wörner

Epplergarten 22/1, Balingen

 

Quelle: zak

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07.02.2019 - Leserbriefe

Wo bleiben die Fragen des Gemeinderats?

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Zu: „Ratshausen und Hausen lassen Holcim-Gutachten überprüfen“, vom 21. Januar.

 

Einigkeit in den Gemeinden rund um den Plettenberg im Zusammenhang mit dem Kalksteinabbau wäre angebracht. Holcim beantragt beim Landratsamt Zollernalbkreis die Erweiterung des Kalksteinsteinbruches und hat hierzu ordnerweise Gutachten und Berichte vorgelegt. Für Laien ist es schwierig, diese Unterlagen auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Ich schätze die Fachkompetenz der Mitarbeiter des Landratsamtes. Trotzdem halte ich das Landratsamt sowohl personell und fachlich überfordert, in kurzer Zeit hier eine neutrale Aussage als Grundlage für die Genehmigung zu treffen. Deshalb wäre es angebracht, wenn Landrat Pauli auf Kosten von Holcim Gegengutachten verlangen würde, zumal es sich bei den vorgelegten Gutachten um zweifelhafte Gutachten handelt.

Die Gemeinden Hausen und Ratshausen haben Geld bereitgestellt für die Prüfung dieser Gutachten. Dabei wurden Fehler festgestellt. Und wie sieht es in Dotternhausen aus? Bürgermeisterin Adrian und ihr Gemeinderat haben 80 000 Euro Haushaltsmittel bereitgestellt für Rechtsberatungen, die gegen die Interessen der eigenen Bürger gerichtet sind.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde von Bürgermeisterin Adrian vorgetragen, dass laut den vorliegenden Gutachten durch den Kalksteinabbau keinerlei negative Auswirkungen zu befürchten sind. Deshalb hat der Gemeinderat dem Abbauantrag einstimmig zugestimmt.

Wo blieben die Fragen des Gemeinderates zur Sicherung der Quellen rund um den Plettenberg? Wie sieht es mit Entschädigungen bei Ausfall der Quellen aus? Ist die Hangsicherheit gewährleistet? Müssen die Gemeinden Hausen und Ratshausen mit Hangrutschungen und den damit verbundenen Gefahren für menschliches Leben und Sachgut rechnen? Ist es nach dem jetzt zur Genehmigung anstehenden Abbauabschnitt Schluss mit dem Kalksteinabbau auf dem Plettenberg? Wird die Ausweisung eines Naturschutzgebietes für die Restfläche unterstützt?

Ohne eine vorherige Klärung gehe ich davon aus, dass bereits 2035 Holcim den Antrag auf einen weiteren Kalksteinabbau stellt. Werksleiter Schillo hat im Zusammenhang mit der Vorstellung des Seilbahnneubaues erklärt, dass er das Risiko für weitere Abbauabschnitte als gering ansieht und sich somit die Investition für die Seilbahn rechnet. Ähnlich hat sich Landrat Pauli dahingehend geäußert, dass bei einer guten Rekultivierung über weitere Abbauabschnitte gesprochen werden kann.

Soweit darf es nicht kommen. Deshalb sollten vor allem die Einwohner der Gemeinden rund um den Plettenberg und darüber hinaus Einwendungen gegen die geplante Erweiterung des Kalksteinbruches beim Landratsamt Zollernalbkreis vorbringen. Bis 25. Februar hat man noch Zeit.

Otto Scherer,

Zinkenstraße 6/2

Dotternhausen

21.01.2019 Leserbriefe

Ein richtiges Schmierentheater

 

Zu: Räte stellen die Weichen auf Abbau

 

 

Der Berg, eine Firma mit ihren Verbündeten und immer noch das gleiche schmutzige Spiel. Ein richtiges Schmierentheater. Dass Holcim nach wie vor nur seine eigenen Interessen vertritt ist logisch. Keine Zugeständnisse in saubere Filtertechnik. Natur und Menschenschutz, nein danke. Die Luftreinhaltung ihrer Bürger ist ihnen dabei auch egal. Landrat Pauli dagegen hat vor einiger Zeit ein Zugeständnis in Sachen Naturschutz und Süderweiterung gemacht. Der Landrat hat jetzt seine Pflicht zu seinem Wort zu stehen. Warum vertritt eigentlich Bürgermeisterin Adrian derart die Seite von Holcim? Warum stellen sich die vom Volk gewählten Gemeinderäte gegen die Stimme des Volkes? Das Volk hat sich beim Bürgerentscheid eindeutig für Naturschutz entschieden. Derzeit spielt sich erneut das gleiche Spiel ab, dass die Bürgerinitiativen und Bevölkerung seit 2015 miterleben müssen. Sämtliche Entscheidungen werden kurzfristig und schnellst durchgewunken. Wir befinden uns im fünften Jahr im Kampf für den Erhalt unseres Plettenberges. Einer der schönsten Tafelberge der schwäbischen Alb. Mit der Absicht der verantwortlichen Bürgermeisterin samt Gemeinderäte, Landrat und Landratsamt, diese Naturschönheit, an eine sogenannte Heuschrecke zu verschleudern. Ihr Bürgerinnen und Bürger, wie viel ist Euch eure Heimat wert? Ihr Verantwortlichen, seit ihr euch eurer Verantwortung eigentlich bewusst? Was für eine Ausrede habt ihr, wenn eines Tages Quellen versiegen? Was werdet ihr den Geschädigten sagen, wenn es zu extremen Hangrutschen, möglicherweise Verletzten oder gar Toten kommt? Schickt ihr dann Experten vor? Da können wir mal auf die Antworten der Experten gespannt sein.

Roland Eppler

Vor Tannen 14, Spaichingen

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Wo bleibt die Transparenz? [Leserbrief]

Es ist erschreckend, wie Holcim und auch die Gemeinde Dotternhausen die Bürger für dumm verkaufen wollen. Und unser Landrat? Der Willen der Bürger wird total missachtet, in keiner Weise werden die Bürgerbegehren bzw. der Bürgerwillen beachtet. Die Natur wird zerstört ohne Rücksicht auf Naturschutz.

Das Landratsamt und die zuständigen Behörden tun das, was Holcim will. Warum eigentlich?

Falsche Gutachten werden einfach ignoriert oder schön geredet. Sind etwa schon Verträge geschlossen, von denen die Öffentlichkeit nichts erfahren soll? Wo bleibt die Transparenz?

Ruth Egelkamp, 

Brunnenstraße 6, Hausen am Tann

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Holcim will keinen Dialog [Leserbrief]

Es ist immer wieder das Gleiche. Wochen und Monate lang glaubte die Öffentlichkeit, dass es bei der nächsten Entscheidung zur Süderweiterung auf dem Plettenberg um 8,78 Hektar ginge.

 

Jetzt, wenige Tage vor der Gemeinderatssitzung in Dotternhausen, ist die Katze aus dem Sack.

 

Es geht auf einmal um 16,13 Hektar, die Holcim gerne genehmigt hätte.

 

Und das noch während die Antragsunterlagen öffentlich zur Einsicht bis 25. Januar ausliegen. Für was gibt es denn diese Fristen ?

 

Holcim selbst redet immer vom offenen, ehrlichen Dialog, nur sie selbst sind es, die mit immer wiederkehrender Salamitaktik die Öffentlichkeit täuschen und in die Irre führen.

 

Es wird nur das preisgegeben, was der Bürger eh schon weiß.

 

Den Antrag kurz vor Weihnachten zu stellen, war klug, so verstreichen zwei Wochen, ohne dass die Bürger die Unterlagen sichten können.

 

Holcim ist gar nicht an einem Dialog interessiert, geschweige denn zu einem Kompromiss bereit.

 

Für die gilt nur der schnellstmögliche Profit.

 

Ein nicht ganz ernst gemeinter Tipp von mir an Holcim: Beantragt doch die Plettenberghochfläche für die Öffentlichkeit zu sperren, so sieht keiner mehr, was ihr da oben alles treibt.

 

Thorsten Wettki

Kandelstrasse 10, Balingen

 

(Hervorhebungen durch den Webseiten-Betreiber)

 

Ganzen Artikel lesen

 

Quelle: http://www.zak.de/artikel/details/449247/Holcim-will-keinen-Dialog

Leserbriefe

Es dient nur dem Profit

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Zu: „Der Berg ruft die Räte an den Tisch“, vom 14. Januar.

 

Was ist Ehrfurcht und Sensibilität der Natur gegenüber? Holcims „Schlecht-Achten“, das sich Gutachten nennt, ist es nicht.

Der Fall von Ratshausen, eine unwichtige Kleinigkeit, wegen Vögel, so ein Zirkus, zeigt das Problem schlagartig auf.

Auf der einen Seite das Landratsamt (Behörde). Es beschützt das Tun von Holcim über Gebühr, rechtfertigt jede Aktion. War die Sprengung überhaupt erlaubt?

Ziel der Behörde im Landratsamt ist in jedem Fall, die Voraussetzungen zur Zerstörung zu schaffen. Ob die entscheidenden Beamten die entsprechende Kompetenz haben, sei dahingestellt. In jedem Fall fällt die Unsensibilität auf.

Der Konzern Holcim führt möglichst schnell die Sprengung und Abholzung durch. Zeit ist Geld.

Auf der anderen Seite sind die Schützer der Landschaft, die jeden Verstoß festhalten. Leider sind noch viele Bürger stumm und passiv eingestellt, obwohl es ihre Landschaft ist. Dank an Paul Dannecker für seine Wachsamkeit. Die Betreiber glauben, dass es reicht, wenn die Naturschutzbehörde zum Beispiel von Sprengungen weiß. Was nützt dies den Vögeln? Wo sind Parteien, Organisationen vom Albverein usw., um dem Tun Einhalt zu gebieten.

Die einzige bürgernahe Haltung des Landratsamts wäre, das Projekt Plettenberg abzubrechen, Holcim bekommt keine Abbaugenehmigung. Das jetzt versteckte Spiel von Landratsamt, Gemeinde, Holcim soll dem Profit dienen auf Teufel komm raus.

 

Gebhard Wörner

Epplergarten 22/1,

Balingen

 

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Warum greifen die zuständigen Behörden bei Regelverstößen nicht ein? [Leserbrief]

 

Zunächst gilt der Dank den Herren Paul Dannecker, Hans Edelmann und anderen, die ihren Berg treu beobachten, weil sie ihn ins Herz geschlossen haben. Es gibt nur einen. Die „Zitrone“ gehört mal wieder dem Herrn Landrat und den für Naturschutz verantwortlichen Behörden. Sie helfen tatkräftig mit bei der Zerstörung von schützenswertem Gebiet durch Raubbau am Plettenberg. Eine absurde Situation. Vergleichbar: Die Polizei würde mit Handlangern und Einbrechern zusammenarbeiten.

Als Bürger frage ich mich: Warum greifen die zuständigen Behörden bei Regelverstößen, beispielsweise Sprengungen, nicht ein? Die Gemeindevertreter heben ihre Hände, vertreten nur die Profitseite – warum? Die Arbeitsplätze sind nur sicher bei Holcim, wenn sie nicht umweltschädlich sind. Durch zerstörte Natur lässt sich keine Grundlage für Dauerarbeit aufbauen. Schon die weisen Indianer wussten: Geld kann man nicht essen.

Dass die Bürger, Wähler das Spiel in Dotternhausen nicht durchschauen? Der Konzern richtet Zerstörung an, die Landschaft ist ein großer Wert für Dotternhausen und Umgebung. Der Naturschutzverein muss zahlenmäßig anwachsen, denn nur Zahlen zählen. 

Naturfrevel ist eigentlich strafbar. Ob von Konzern oder Bürger. Ein Lob unserer Presse, da die Gemeindeverwaltung bei Informationen sich ziert. Undemokratisches Getue, kleinkariert.

Gebhard Wörner

Epplergarten 22 / 1, Balingen

 

Quelle: https://www.zak.de/artikel/details/448711/Warum-greifen-die-zustaendigen-Behoerden-bei-Regelverstoessen-nicht-ein

 

 

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Klarheit oder Salamitaktik [Leserbrief]

 

Die Bürger im Zollernalbkreis werden sich erinnern: Im Februar 2017 gab es in Dotternhausen einen Bürgerentscheid, wonach sich die Bürger mit klarer Stimmenmehrheit gegen den Beschluss des Gemeinderats und der Bürgermeisterin Adrian ausgesprochen haben, das Naturschutzgebiet auf dem Plettenberg um weitere 20 Hektar durch die Firma Holcim abbauen zu lassen.

Nach Ankündigung durch das Landratsamt im November 2018 sollen die Gemeinden in den nächsten Wochen über die Planung zum Plettenbergabbau informiert werden, und im Mai 2019 eine Erörterung in der Festhalle in Dotternhausen erfolgen. Hierbei soll es laut Landratsamt um die Abbaufläche von 8,78 Hektar gehen. 

Dabei lassen das Landratsamt und auch die Bürgermeisterin Adrian vollkommen offen, ob damit die neue reduzierte maximale Abbaugrenze nach dem Bürgerentscheid festgelegt werden soll, oder die erste von mehreren „Salamischeiben“ beschlossen werden soll, um die Forderungen der Firma Holcim mit 20 Hektar langfristig erfüllen zu können.

Bis zu diesem Zeitpunkt ist Klarheit und Offenheit im Dialog seitens Gemeinderat, Bürgermeisterin und Landratsamt nicht zu erkennen. So hat das Landratsamt zu einem Erörterungstermin für Dienstag, den 7. Mai, 10 Uhr, nach Dotternhausen eingeladen, ohne den Bürgern im Vorfeld klare Grundlagen und Gesprächsziele bekanntzugeben. Die Bürgerinitiativen werden versuchen, das Landratsamt zu bewegen, den Termin auf einen Sonntag zu legen (ähnlich Wahltermin), damit möglichst vielen Bürgern der Gemeinden die Teilnahme ermöglicht wird.

Dies sind offensichtlich kommunalpolitische Arbeitsmethoden, die mit den demokratischen Regeln nichts mehr gemeinsam haben. Dennoch geben wir Bürgerinitiativen die Hoffnung auf Besserung in 2019 nicht auf, und werden uns weiter für eine bessere Zusammenarbeit einsetzen

Siegfried Rall

Degenhardtstraße 5, 

Dotternhausen

für NUZ Dotternhausen, 

BI Pro Plettenberg Schömberg und 

BI Hausen am Tann

 

Quelle: https://www.zak.de/artikel/details/448602/Klarheit-oder-Salamitaktik

 

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Auch wir sind sprachlos über die Ignoranz der Behörden [Leserbrief]

 

Zu: Artikel „Von wegen normaler Berg“ vom 5. Januar 

Die Bürgerinitiative Hausen am Tann hatte zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um darzulegen, dass der Plettenberg für die nachfolgenden Generationen zu erhalten sei. Die Argumentation von Hans Edelmann und von Paul Dannecker, im Hinblick auf den Naturschutz und ihre Erfahrungen mit dem Regierungspräsidium Tübingen und dem Landratsamt in Balingen, gleichen denen, die wir als Bürgerinitiative Windkraft Bitz/Winterlingen auch machen.

Jeder, der zum Beispiel die Verordnung zum Naturpark Oberen Donau liest, kann das Regierungspräsidium nur loben. Geradezu literarisch wird unser Landstrich beschrieben und dabei überdeutlich erklärt, dass diese Verordnung dazu erstellt wurde, um „unsere einmalige Landschaft und Natur zu schützen“. Von der selben Behörde wird, trotz unzähliger Einwände und Sachargumente, die Planung zum Bau von sieben Windrädern genau in diesem Gebiet befürwortet. 

Die Parallelen mit dem, was um den Plettenberg herum geschieht, sind bei der geplanten Windindustrieanlage Winterlingen/Bitz, offenkundig. Auch wir müssen feststellen, dass unvollständige Gutachten, nicht erfasste Horst- und Brutplätze von Greifvögeln, mehr als mangelhafte Artenschutzgutachten und falsch kartierte Wasserschutzzonen die Bauanträge der Planer „schmücken“. Unserem Ornithologen Walter Beck geht es wie Paul Dannecker. Auch seine Beobachtungen sind bisher wirkungslos geblieben. Obwohl er täglich in dem Gebiet unterwegs ist, dort Milane und Wespenbussarde nachgewiesen und 15 Horste mehr kartiert hat als der Windräderplaner, bleiben diese Fakten wirkungslos. 

Walter Beck hat auch die Überflüge dieser besonders zu schützenden Greifvögel über dem Windräder-Planungsgebiet für die Bürgerinitiative dokumentiert, was den Windräderbau eigentlich verhindern muss. Wir sind hier alle genau so sprachlos über die Ignoranz der Behörden, wie es wohl auch Hans Edelmann und Paul Dannecker in der Plettenberg-Situation sind. Auch wir wollen unsere einmalige Landschaft, Fauna und Flora, für unsere Nachwelt erhalten. Die Argumentation der Genehmigungsbehörden, „es liege im öffentlichen Interesse dass sich Windräder im Wald zwischen Bitz und Winterligen drehen sollen“, stinkt geradezu zum Himmel.

Jochen Lottermoser

Bergstraße 54, Bitz

 

Quelle: https://www.zak.de/artikel/details/448534/Auch-wir-sind-sprachlos-ueber-die-Ignoranz-der-Behoerden

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Zeitdruck bei Durchsicht der Unterlagen [Leserbrief]

 

BETRIFFT: Gemeinderatssitzung am 12. Dezember

Wie nun das Genehmigungsverfahren zum weiteren Abbau auf dem Plettenberg vorangetrieben wird, ist höchst fragwürdig.

 

Ohne ein erklärendes Wort seitens der Gemeinde erscheint im Mitteilungsblatt vom 28. November der Hinweis, dass der Antrag von Holcim für das Genehmigungsverfahren zum weiteren Abbau und Rekultivierung auf dem Plettenberg vom 13. Dezember 2018 bis 25. Januar 2019 im Rathaus ausliegt.

 

Dies ist ein Zeitraum vom 44 Tagen. Davon ist jedoch das Rathaus an 22 Tagen wegen Feiertagen und Wochenenden geschlossen.

 

Wer hat in der hektischen Vorweihnachtszeit zudem die Muße, sich diesem umfangreichen und zeitaufwendigen Verfahren zu widmen? Der Antrag von Holcim lag dem Landratsamt schon seit 28. Juni vor, also bereits seit sechs Monaten. Was dahinter steckt, darf jeder selbst vermuten.

 

Dies alles sind Strategien, die einem Ziel dienen: dem Antrag möglichst uneingeschränkt stattzugeben – getreu der Aussage der Rathaus-Verantwortlichen: "Wir vertrauen Holcim, die werden schon alles richtig machen." Die "Hürden-Unterlagen", die für die Bürger aufgebaut werden, sind nur mit riesigem Aufwand an Zeit und Fachkenntnis zu überschauen, um gegebenenfalls Einfluss zu nehmen. Zusätzlicher zeitlicher Druck erschwert dies ungemein.

 

Alles System? Holcim betreibt weltweit 180 Zementwerke. Das Unternehmen weiß sehr genau, wie man bei Genehmigungsverfahren vorgehen muss.

 

Ich bin Mitgründer des NUZ, und wir setzen uns für Gerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Nachkommen ein. Ob dies unsere Verantwortlichen in der Gemeinde ebenfalls so sehen, stelle ich stark in Frage. Obwohl sich diese stets als loyal und verantwortungsbewusst darstellen. Viele Beispiele sprechen eine andere Sprache.

 

Günter Schäfer

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dotternhausen-zeitdruck-bei-durchsicht-der-unterlagen.c6df8b94-9c70-495d-8aee-1e4ec35378ae.html

 

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Einmaliges Reservat für gefährdete Geschöpfe [Leserbrief]

 

BETRIFFT: Leserbrief "Verantwortlicher Umgang mit Mutter Erde" vom 4. Dezember

Lest keine Zeitung mehr! Ihr tötet den Wald! Gewiss, jeder Vergleich hinkt, auch dieser: Der Wald, und damit das Papier, wächst nämlich nach. Der Plettenberg aber leider nicht.

 

Die Sorge der Betroffenen ist, dass da jemand mit diesem einmaligen Kleinod der Schwäbischen Alb umgeht, als hätte er ein solches gleich noch mal unten im Keller – hat es aber leider nur nicht.

 

Natürlich braucht jeder den Zement zum Häuslesbau, gar keine Frage. Und dagegen wird sich wohl auch kein vernünftiger Zeitgenosse wehren, auch nicht gegen all’ die vielen ehrbaren Leute, die Zement herstellen. Das alles ist ja auch gar nicht das Problem. Jedoch: Der Plettenberg ist nämlich gar kein monolithisches Massiv, sondern ein in Jahrmillionen aufgebautes, wohlgeordnetes und daher aber eben auch ein zerbrechliches Gebilde von Gesteinsformationen aus dem Jurameer. Und der Malm, diese obere Deckschicht aus Massenkalk, die da so unbekümmert abgebaut und zu hochwertigem Ölezement zerbrannt wird, sie ist wie der Deckel auf dem Topf: Wer den Deckel unbedacht und unmäßig lupft, verbrüht sich und anderen die Finger.

 

Der Plettenberg ist eben nicht nur Mutter Erde; die liefert allenfalls Lehmziegel und Dachbedeckung. Unser Plettenberg ist ein einmaliges Reservat und Refugium für diese durch solch extremen, unbedachten Raubbau an dieser einmaligen Landschaft hoch gefährdeten Geschöpfe auf den Roten Listen. Umweltnutz und Umweltschutz dürfen doch kein Widerspruch sein. Platz müsste eigentlich für alle sein, für den Zementkübel wie auch für die Heidelerche.

 

 

Wilhelm Isert | Balingen

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dotternhausen-einmaliges-reservat-fuer-gefaehrdete-geschoepfe.59301b75-5cc1-41cb-9b1b-10c1696ebf61.html

Leserbrief vom 30.11.2018

Die Bürger müssen sich endlich wehren [Leserbrief]

Hausen am Tann

 

Der Bericht treibt mit die Wut ins Gesicht. Wie kann es sein, dass wir Bürger so verarscht werden?

 

Da setzen sich Biologen und Naturschützer für geschützte Tiere und Pflanzen ein, da gibt es Schutzbestimmungen, die eigentlich harte Strafen nach sich ziehen. Da gibt es eine Naturschutzbehörde im Landratsamt, aber niemand in der Behörde weiß vom Naturfrevel: Ein Schutzgebiet wird niedergeräumt, unwiederbringlich zerstört.

 

Der Profit, das Geld als Motiv genügt, um trotz Engagement und Aufklärung von Hans Edelmann, Paul Dannecker und anderen engagierten Bürgern die Plettenberg-Landschaft zu veröden. Zum Glück gibt es hellhörige und aufmerksame Bürger, die das Versteckspiel der Behörden mit Holcim aufdecken und die Natur schützen.

 

Das Hausener Hörnle muss gerettet werden. Die Firma Holcim, die den Durchbruch jetzt schon offenbar tätigt, muss vom Landratsamt ein Verbot erhalten. Auch die Sprengungen müssen eingestellt werden und die Absprachen vor 30 Jahren dem neuen Stand angepasst werden. Die Bürger im Zollernalbkreis sollten endlich aufwachen, bevor die Schätze der Natur ausgeplündert werden.

 

Gebhard Wörner Balingen

vom 30.11.2018

 

Ganzen Artikel lesen

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.hausen-am-tann-die-buerger-muessen-sich-endlich-wehren.63d0f35f-a046-4b5b-9514-5f606aba313c.html

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Eine politische Heuchelei [Leserbrief]

Zu: „Ohne Heimatbewahrer geht es nicht“ am 25. Oktober.
Landrat Pauli gratuliert Bürgern aus dem Zollernalbkreis anlässlich einer Feierstunde bei der Verleihung des Kulturlandschaftspreises für ihr Engagement im Naturschutz. Derselbe Landrat setzt sich in unserer Region mit Nachdruck für den vollständigen Abbau des Plettenbergs im Sinne von Holcim ein. Mehr Heuchelei gegenüber den Bürgern ist kaum noch möglich!!
Siegfried Rall
BI Dotternhausen
Degenhartstraße 5
Dotternhausen

Quelle: http://www.zak.de/artikel/details/439645/Eine-politische-Heuchelei

Aktuelles  ·  23. Juli 2018
Verstoß gegen die Pressefreiheit – Der Fisch stinkt oben vom Kopf!

Werte Mitbürger

Das Amtsblatt Dotternhausen druckt weder redaktionellen Teil noch kostenpflichtige Anzeigen von mir oder dem Verein ab. Wer kennt einen RA der bezgl. Presserecht Erfahrungen hat. Bitte sofort bei mir melden.

Bitte Info möglichst vielen Leuten versenden, vor allem den Link mit YouTube Beitrag „Giftschleuder Zementwerke“.
 
Möglichst vielen Leuten! Der Verstoss der Pressefreiheit wird ausgesessen!

Die wöchentliche Flut von Klagen und Beschwerden von Holcim und Gemeindeseite sind unerträglich und bald nicht mehr auszuhalten.

Es geht hier um mehr. Bestehende Gesetze müssen eingehalten werden. Und wenn sich die Staatsanwaltschaft hinweg duckt, stimmt in unserem Staat irgendetwas nicht mehr.

Die Geldgier mancher Konzerne frisst die Demokratie auf!

Zu was haben wir Naturschutzgesetze, wenn besonders geschützte Vögel einfach weggesprengt werden. Das Landratsamt war darüber informiert aber der Landrat war genau in dieser Zeit beim Wandern!!!

Inzwischen steht fest, dass das Landratsamt oder zumindest Teile davon in diesen teuflischen Plan miteingeweiht waren, auch in die Rodung. O. Jedenfalls haben Sie sich mit anderen Behörden abgesprochen und diese Straftat verdeckt.

Meine ganze Hoffnungen liegt bei der Generalstaatsanwaltschaft die den Vorfall auf dem Tisch hat.

Oder was ist mit dem Holcim-Gutachter Dr. Tränkle: Er erstellt vorsätzlich falsche Gutachten und der Regionalverband liegt diese deutlich erkennbar getürkten Berichte der Regionalversammlung zur Abstimmung vor. Dr. Seidemann hat dies schon länger gewusst.

Und wie ist der Vorgang im Gemeinderat in Balingen zu bewerten: Laut Verwaltung seien sie nicht betroffen und sollen keine Meinung haben!!!

Der Fisch stinkt oben vom Kopf! Arme Bananenkolonie Zollernalb!

Siegfried Rall

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Zum Nachlesen: Presserechtlicher Leitfäden für Amtsblätter
PRESSERECHTLICHE GRUNDLAGEN.pdf
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