Informationen zum Thema Plettenbergabbau

25.10.2020

Herbstimpressionen auf dem Plettenberg

                                                         Wie lange noch?

 

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Goldener Oktober zeigt sich noch einmal von der schönsten Seite, mit herrlichen Bildern der Plettenberghochfläche und Blick ins Schlichemtal
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19.10.2020

Herbststimmung auf dem Plettenberg

                                                           Wie lange noch?

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Impressionen eines Herbsttages auf dem Plettenberg
Schöne Bilder von der Hochfläche sowie herllichen Ausblicke ins Schlichemtal, zum Stausee und zum Ortenberg
Herbst auf dem Plettenberg.mp4
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20.07.2020

Rundschreiben


Bilder der Zerstörung


Von Rafal Gnasiuk wurden herrliche Aufnahmen von der Plettenberghochfläche mit einer Drohne erstellt. Die fortgeschrittene, katastrophale Zerstörung des Plettenberg ist deutlich zu sehen.
Die Aufnahmen hat uns Herr Rafal Gnasiuk für die Homepage, Presseartikel oder ähnliches kostenlos zur Verfügung gestellt.

Dafür möchten wir ihm an dieser Stelle recht herzlich danken.
Auf dem Server sind 221 Fotos und 1 Video gespeichert und können direkt auf dem Server angesehen oder auch heruntergeladen werden. 

17.07.2020

Rundschreiben

Liebe Mitglieder und Plettenbergfreunde!!

Eine herrliche 360o-Aufnahme durch eine Drohne wurde von der Plettenberg-Hochfläche im Juli 2020 von Herrn Rafal Gnasiuk auf Google eingestellt.

 

Für diese besondere Aufnahme möchten wir uns bei Ihm an dieser Stelle rechtherzlich bedanken.

 

Mit der Maus könnt Ihr die Rundumansicht starten und den noch verbliebenen Berg von oben betrachten. Man sieht jetzt sehr deutlich die tiefen Eingriffe, ca. 60m,  in die Hochfläche durch den Steinbruch. Die fortgeschrittene Naturverschandlung durch den Steinbruch wird für jedermann sichtbar.
Erkennbar ist auch die geplante Süderweiterung.
Ebenso sieht man das "Hausener Hörnle", Öffnung der Ostkulisse, "Ratshausener Hörnle", Gemeinden rund um den Plettenberg (Tieringen, Hausen, Ratshausen, Weilen, Schömberg, Dotternhausen) mit Stausee, Oberes Schlichemtal und Ortenberg.


Folgender Link führt zu dem ganz besonderen Video:

Plettenberg-Hochfläche mit Steinbruch und geplaner Süderweiterung
Plettenberg-Hochfläche mit Steinbruch und geplaner Süderweiterung
Plettenberg-Hochfläche zur Orientierung
Plettenberg-Hochfläche zur Orientierung
Plettenberg-Hochfläche mit Öffnung der Ostkulisse
Plettenberg-Hochfläche mit Öffnung der Ostkulisse

06.07.2020

Plettenbergabbau - Ein Bild der Zerstörung

Solche Bilder von seltensten Pflanzen wird es wohl bald auf dem Plettenberg, wie hier den Gelben Enzian, nicht mehr geben.


 

 

Das Hausener Hörnle steht nur noch zur Hälfte, bald aber wohl nicht mehr!

Die Bilder zeigen den jetzigen bereits gewaltigen Steinbruch auf dem Plettenberg, der fast schon den Berg ausgehöhlt hat.
Nun aber fallen auch die Kulissen eines der mächtigsten Berge der Schwäbischen Alb Richtung Osten. Der Plettenberg ist deshalb so bedeutend, weil er weit in das Albvorland Richtung Schwarzwald hervor tritt und ringsum einen weiten Blick ins Alb-Vorland bis zum Schwarzwald und den Alpen ermöglicht. Viele Touristen bewundern vor allem an den Wochenenden, teils weit hergereist, diese prächtige Naturausblicke und Wunder! Noch interessanter für die Heimat und Naturschutz-Freunde sind aber die Pflanzen und die seltenste Vogelwelt, wenn auch letztere nur dem vorsichtigen Beobachter zu Gesichte kommen. Im Vordergrund ist noch die Kulisse Richtung Roßwangen, Frommern, Zillhausen und das Eyachtal zu sehen, die etwas den Einblick in die Landschaftswunde noch schützt. Aber wohl nur noch kurze Zeit. Ab den künstlichen Seen zur Oberflächenwasserrückhaltung geht es um die südliche Ostkulisse, die vor allem Hausen und Tieringen bis Obernheim vor Einblicken und Belästigungen schützt und erst mit der sogenannten Süderweiterung abgebaut werden soll. Hiergegen wehren sich die Bürgerinitiativen von Hausen a.T. und Schömberg, voran aber der Verein NUZ e.V.. Auch die angeblich bereits rekultivierten Bruchsohlenflächen mit ca. 7 ha sind zu sehen. Die NUZ fragt sich:"Sollen so die künftigen angeblichen ersetzten Heidelandschaftshochflächen auch später aussehen oder ein Ersatz für bisherige intakte Heidelandschaft sein?" Holcim bestätigt, dass hier bereits 80 % wieder hergestellt seien und sich sogar bessere Pflanzen und Vogelwelten dort ansiedeln würden.


Im Hintergrund ist die umstrittene Restfläche des Plettenberges, das sogenannte Ratshausener Hörnle mit seinem Heidelerche-Sondergebiet zu sehen, das nun durch die beantragte Süderweiterung geopfert werden soll. Voraussichtlich erreicht haben die Bürgerinitiativen bisher, dass wenigstens stabile Bergkulissen Richtung Ratshausen/Schömberg und Teilweise Hausen a.T. mit mindestens 250 m erhalten bleiben sollen  (maximale Aufhebung des Landschaftsschutzgebietes durch Landratsamt Balingen).Weiter wird versucht, die Resthochflächen des Plettenberg hoffentlich mit Heidelerchegebiet unter Naturschutz zu stellen. Hier werden die Bürgerinitiativen auch bisher vom Landesnaturschutzverband unterstützt, der einen entsprechenden Antrag an das Regierungspräsidium Tübingen bereits gestellt hat. Fraglich ist, ob auch der Regionalverband diesem Anliegen zustimmen wird?
Noch aber ist ungewiss, ob letztlich die Genehmigung des Landratsamtes Balingen den Abbauumfang erteilen wird?.

24.03.2020

Ist-Zustand des Plettenbergsteinbruch

 

Dieses Bild entstand Sonntag, 22.03.2020 und zeigt das momentane Ausmaß des Steinbruchs.

Es stellt sich die Frage: "Wird hier schon an der Südfläche oder gar schon die schmalen Westränder abgegraben?"

 

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Einmaligkeit unserer Heimat

 

Aktuelle Fotos vom 05.07.2019, N. Majer
Aktuelle Fotos vom 05.07.2019, N. Majer

 

Wenn Sie

  • die Heimat lieben,
  • wennn Sie die Balinger Berge und  deren Kullissen oder die Schwäbischen Albhochflächen gerne sehen und erleben, 
  • wenn Sie einmalige blühende Bergwiesen und deren Duft und Kleintiervielfalt erleben wollen,
  • wenn Sie Artenvielfalt, Millionen Bienen, Schmetterlinge und Insekten, Kräutter und Pflanzenmeere bewundern wollen,
  • über 60 Vogelarten, davon 22 strengstens geschützt und vom Aussterben bedroht,
  • wenn Sie einmalige Blicke in die weite Landschaften erhaschen wollen!!!

 

"Dann besuchen Sie in den nächsten Tagen die Plettenberghochfläche!"

 

 

 

Aktuelle Fotos vom 05.07.2019, N. Majer
Aktuelle Fotos vom 05.07.2019, N. Majer

Sie werden selbst in den Alpen  solch schöne blühende Bergwiesen mit ihrer Kleintier- und Pflanzenvielfalt finden und erleben können!

 

 

Dann wissen Sie auch, worum
die NUZ e.V. sich  für den Erhalt jedes Quadratmeters dieser einmaligen heimatlichen Landschaft einsetzt!!!!

 

 

 

Ohne Ihre vielfältige Unterstützung wird es nicht gelingen, diese hochwertigen Idyllen vor Ihrer Haustür zu erhalten und zu schützen!

 

 

Bleiben Sie aber auf den Fuß-,Wander-und Fahrwegen und lassen keinesfalls Hunde frei laufen, denn noch brüten seltene Vögel auch in Bodennestern.

 

 

Norbert Majer,  1.Vorsitzender NUZ e.V.

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Brandaktuell das Stoffler-Gutachten

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Infos zur Vorbereitung auf den Erörterungstermin 

Zur Vorbereitung auf den Erörterungstermin hier der Link auf die WebSite des Landratsamtes, unter dem auch eine Präsentation für den Erörterungstermin zu finden ist:

 

https://www.zollernalbkreis.de/aktuelles/nachrichten/eroerterungstermin+_suederweiterung_+des+steinbruchs+auf+dem+plettenberg

 

Zur Vorbereitung auf den Erörterungstermin am Montag 03.6.2019 ab 10 Uhr folgende Informationen aus
dem *Leitfaden Genehmigungs- und Anzeigeverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz*
des _Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg_

Zum Download unter folgendem Link (ca. 6 MB)

http://gaa.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/16275/Leitfaden_immissionsschutzrechtliches_Genehmigungsverfahren_Druckversion.pdf

 

Die nachgereichten Gutachten sind inzwischen unter folgendem Link einsehbar.

Dort das Feld "Öffentliche Auslegung" aufklappen.

Im Abschnitt "Weitere Unterlagen" sind dann zusätzlich insgesamt ca. 16 Dokumenten zu finden:

https://www.uvp-verbund.de/trefferanzeige?docuuid=7365C3A6-7C3C-4B8D-BB2D-3497410FD3B1&plugid=/ingrid-group:ige-iplug-bw&docid=7365C3A6-7C3C-4B8D-BB2D-3497410FD3B1

 

Hier noch eine interessanter Text eines Rechtsanwalts, wohl aus der Sicht von Vorhabens-Gegnern.

http://www.philipp-heinz.de/eroerterungstermin.html

 

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Erörterungstermin am 03.06. und ggf. Folgetagen in Dotternhausen Tagesordnung

 

 

Süderweiterung Steinbruch Plettenberg

 

  Erörterungstermin am 03.06. und ggf. Folgetagen in Dotternhausen

 

  Tagesordnung

 

Beginn 10:00 Uhr

 

 

1

 

Eröffnung und Einleitung/Begrüßung durch die Verhandlungsleitung

 

2

 

Organisatorisches und Regularien, Erläuterung des Zwecks des Erörterungstermins

 

3

 

Verfahrensstand (einschließlich bestehender Genehmigungen)

 

4

 

Kurzvorstellung des Vorhabens durch die Antragstellerin

 

5

 

Themenbezogene Erörterung der Einwendungen und Stellungnahmen

 

 

·         Verfahrensfragen inkl. Rechtsgrundlagen und Prüfungsmaßstab,

·         Übergeordnete Planungen (Belange der Raumordnung/Regionalplan, FNP)

·         Rechtfertigung des Vorhabens und bestehende Genehmigungen

·         Betrachtung der Vorhabensalternativen

 

 

 

·         Umweltbezogene Belange

 

·         Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung/FFH-Verträglichkeitsprüfung

·         Umweltverträglichkeitsprüfung / Schutzgüter des UVPG

 

Schutzgut Menschen, insbesondere die menschliche Gesundheit (Schall, Erschütterungen, Staub, Erholung und Tourismus)

                  

                   Schutzgut Tier, Pflanzen und die biologische Vielfalt

 

                   Schutzgut Fläche

 

                   Schutzgut Boden

 

 

  

 

 

·         Umweltbezogene Belange (Fortsetzung)

 

Schutzgüter Luft und Klima

 

Schutzgut Landschaft

 

Rekultivierung

 

Schutzgut kulturelles Erbe und sonstige Schutzgüter (Denkmalschutz)

 

Schutzgut Wasser (Hydrogeologie/Grundwasserschutz, Quellen, Hochwasserschutz)

 

·         Ingenieurgeologie/ Stand- bzw. Hangsicherheit

 

 

 

 

Sonstige, zuvor nicht behandelte Themen (Verkehr, Wertminderung etc.)

 

 

6

 

Weiteres Vorgehen/Schlusswort

 

 

 

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Verschiebung der angesetzten Erörterung am 03.-05.06.2019

 

Gesendet: Dienstag, 28. Mai 2019 um 14:16 Uhr
Von: "norbert majer" <norbert.majer@gmx.de>


An: "Umweltamt Zollernalbkreis" <umweltamt@zollernalbkreis.de>, "Regierungspräsidium Umweltamt"


Betreff: Öffentliche Erörterung der Einsprüche zum Antrag Erweiterung und Änderung der gesamten Rekultivierungspläne der Fa. Holcim Plettenberg

 

Sehr geehrter Herr Grieser! Sehr geehrte Herren der oberen Naturschutzbehörde!

 

Als 1. Vorsitzender des NUZ e.V. und als persönlicher Einsprecher beantrage ich eine Verschiebung der angesetzten Erörterung am 03.-05.06.2019.

   

Hauptgrund: Eine gesetzlich vorgeschriebene Erörterung kann erst stattfinden, wenn insbesonders alle Antragsunterlagen und mindestens alle erforderlichen Unterlagen für Sonderausnahmegenehmigungen von dem Vorhabenträger vorliegen und auch die Behörden und Träger öffentlicher Belange eine gewisse rechtliche Bewertung schon vorgenommen haben.
Andernfalls ist diese Erörterung von Bedenken und Einwendungen nur eine Schauveranstaltung und mit rechtlichen Fehlern behaftet.  

 

Ob dies als rechtlicher Mangel für eine Genehmigungsanfechtung angesehen werden kann, müssen Sie selbst beurteilen oder evtl. in einem Gerichtsverfahren abgeklärt werden!

 

Zweitens bin ich selbst wegen einer lang geplanten Englandreise am 3.6.19 nicht anwesend. Ich beantrage als einer der Haupteinsprecher deshalb die Verschiebung, mindestens, dass auch evtl. noch am Dienstag, dem 04.06.19 nochmals  meine Argumente und die des NUZ e.V. angesprochen werden können, selbst wenn evtl. bereits am Montag bestimmte Themenbereiche abschließend besprochen wurden. 

 

Sowohl wir und sicherlich auch die Träger öffentlicher Belange wissen bis heute nicht, welche ihrer Haupteinwendungsargumente überhaupt in die Prüfung und Erörterung aufgenommen wurden.
Diese nur mündlich vorzutragen, ist ein unmögliches Verwaltungshandeln und Verfahren und dient nicht der Sach- und Rechtsaufklärung.  

 

Auch wurde meiner Meinung nach gar nicht ordnungsgemäß amtlich auf diesen Termin bisher hingewiesen. Die Landkreisverwaltung jedenfalls ist nicht Herr des Verfahrens. 

 

Da auch zahlreiche, in Arbeitsverhältnissen stehende Einsprecher vorhanden sind, hätten die Termine auf möglichst arbeitsfreie Zeiten verlegt werden müssen. Der Ablauf hätte nach einem konkreten Zeit- und Themenplan rechtzeitig, mindesten 3-4 Wochen vorher bekannt gemacht werden müssen. Wir halten dies bereits jetzt für einen gravierenden Rechtsmangel.  

 

Der Landrat hat in einer durchaus nicht unbedeutenden Verhandlung vor wenigen Wochen mit den Vertretern des Landesnaturschutzverbandes, des Naturschutzbüros Zollernalb, des Reg.Verbandes, Umweltamtes LRA und der NUZ Vertreter erklärt, dass die Erörterungsverhandlungen erst nach Vorlage und Bewertung aller notwendigen Unterlagen vorgenommen werden können, wobei sich der Termin bis in den Herbst hinein verschieben könnte. 

 

Es gibt wohl kaum berechtigte Gründe, hiervon abzuweichen.

 

Wenn die Vorlagen des Vorhabenträgers zu spät eingereicht werden, muss auch ein ordentlich rechtlich vorgeschriebenes Verfahren sich darauf einstellen.

 

Was immer wieder zu hören ist, die Behörden müssen eine Genehmigung in einer gewissen Frist aussprechen oder ablehnen, dürfte keinesfalls stimmen, denn die Bearbeitungsfristen können erst beginnen, wenn alle Unterlagen vollständig sind.
Evtl. Fristen werden mit jeder Neuerkenntnis und neuen Anforderung unterbrochen.  
So hat die Genehmigung l977 rd. 4 Jahre in Anspruch genommen.
Zu hinterfragen ist auch, ob nicht alle Antragsunterlagen, wenn diese dann vorliegen, nochmals öffentlich zu jedermanns Einsicht auszulegen sind.

   

Ihr Norbert Majer 1.Vorsitzender NUZ e.V

 

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Plettenberg: Grüne diskutieren

 

Balingen. Am Montag, 13. Mai, findet ein öffentlicher Grüner Stammtisch im Balinger Zollernschloss statt. Dazu lädt der Balinger Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen alle Interessierten ein.

 

Das Thema lautet „Der Plettenberg ist kein normaler Berg – er ist ein einzigartiger Naturraum“.

Beginn ist um 19 Uhr.

 

Hans Edelmann, Kandidat der Grünen für den Kreistag im Wahlkreis IV Geislingen, und Paul Dannecker vom Verein Natur und Umwelt Zollernalb (NUZ) stellen in einer Präsentation die besondere und vielfältige Flora und Fauna auf dem Plettenberg vor.

 

In der Präsentation sollen viele der besonderen Arten von Pflanzen, Tieren und Schmetterlingen mit Naturfotografien von Hannelore Cura nahe gebracht werden.

 

Der Vortrag wird sich ebenfalls mit den Gutachten beschäftigen, die in Bezug auf die Bedeutung und das Ausmaß der Biodiversität des Biotops zu abweichenden Ergebnissen kommen.

 

Im Anschluss können Fragen gestellt werden und über das Thema diskutiert werden. Der Eintritt ist frei.

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