Bilder vom 07.06.2026 - es geht weiter mit dem Abbau. Die Zerstörung von Natur und Umwelt sowie unsere Ressource im Hinblick auf Touristik für spätere Generationen läuft beim Plettenbergsteinbruch nach Plan.
Es war die Nachricht, auf die viele Schlichemtäler, besonders viele Dotternhausener, seit Jahren sehnlichst warten: Holcim investiert in Filter und beabsichtigt, eine SCR-Anlage im Zementwerk zu installieren. Bürgerinitiativen und der Verein NUZ hatten genau das jahrelang zum Schutz der Gesundheit der Menschen vehement gefordert.
Der Steinbruch auf diesem Berg soll kultiviert werden. Nun wehrt sich diese Gemeinde gegen ein Vorhaben des Landkreises. Notfalls will man sich vor Gericht einigen.
Der Genehmigungsvermerk für eine rund 17 Hektar große Fläche zur Rohstoffgewinnung wird seit 33 Jahren beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg geführt und auf Nachfrage an Behörden und Verbände weitergegeben. Er war sogar Grundlage für den aktuellen Regionalplan. Allein – die Genehmigung selbst existiert nicht. Eine verblüffende Spurensuche.
Wie steil bleibt die Böschung im renaturierten Steinbruch auf dem Plettenberg? Mit Fragen wie diesen beschäftigte sich das Gemeinderatsgremium in Dotternhausen am Mittwoch.
Mein Name ist Leon Mohl und ich führe diese Umfrage im Rahmen meiner Bachelorarbeit durch. Ziel der Arbeit ist es, die Kommunikationsmaßnahmen rund um den Steinbruch Plettenberg zu analysieren und zu optimieren.