„Darf die Firma Holcim bei diesen niedrigen Wasserständen weiterhin zigtausende Liter Wasser über die Pipeline für das Werk aus dem Stausee bei Schömberg abpumpen?“
Bilder vom 07.06.2026 - es geht weiter mit dem Abbau. Die Zerstörung von Natur und Umwelt sowie unsere Ressource im Hinblick auf Touristik für spätere Generationen läuft beim Plettenbergsteinbruch nach Plan.
Der Genehmigungsvermerk für eine rund 17 Hektar große Fläche zur Rohstoffgewinnung wird seit 33 Jahren beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg geführt und auf Nachfrage an Behörden und Verbände weitergegeben. Er war sogar Grundlage für den aktuellen Regionalplan. Allein – die Genehmigung selbst existiert nicht. Eine verblüffende Spurensuche.
Wir können nur hoffen, dass der aufgeschüttete Damm an der Ost-Seite auf dem Plettenberg den gewaltigen Wassermassen, die in den Seen gespeichert sind, standhält. Sollte er brechen, wäre eine Katastrophe für die Gemeinde Hausen am Tann und Ratshausen vorprogrammiert.
Heftige Unwetter haben in Teilen Baden-Württembergs viel Schaden angerichtet. Besonders schlimm hat es Bisingen im Zollernalbkreis getroffen. Die Gemeinde wurde überschwemmt.
Ein Unwetter mit gewaltigen Starkregen sorgten in der Gemeinde Bisingen am frühen Donnerstagabend für riesige Überschwemmungen. Wie man auf den Videos und Fotos sehen kann, sind die entstandenen Schäden riesig. Rettungskräfte und Polizei waren im Großeinsatz.
Es ist auffallend, dass die Emissionswerte von 'Industrie und Gewerbe' im Zollernalbkreis nahezu ausschließlich von der Gemeinde Dotternhausen ausgehen.
In der 1.800 Einwohner-Gemeinde Dotternhausen ist das Zementwerk von Holcim Süddeutschland der mit Abstand größte Industriebetrieb und daher auch der absolut größte Schadstoff-Emittent.
Nicht, dass der Eindruck entsteht, dass aufgrund der medialen Ruhe unsere Aktivitäten eingestellt sind.
Zur Zeit laufen im Hintergrund umfangreiche Aktionen in den Bereichen
--- Wasserrechtsverfahren
--- Emissionen
--- Seilbahn