Informationen zum Thema Müllverbrennung

 

26.09.2020

Warum kann Schwenk-Zement Grenzwerte einhalten und Holcim Dotternhausen nicht???

 

Seit Jahren fordert NUZ die veraltete SNCR-Filteranlage bei Holcim Dotternhausen mit einer SCR-Filteranlage, die dem heutigen Stand der Technik entspricht, zu ergänzen.

Holcim wehrt sich vehement dagegen. Sie konnte sich bis jetzt immer wieder auf "die Hilfe" des Regierungspräsidium Tübingen verlassen. Zwar hat das RP Tübingen bereits schriftlich 2015 Holcim angedroht, wenn die gesetzlichen Grenzwerte zum 01.01.2019 nicht eingehalten werden, verliert Holcim die Betriebsgenehmigung.
Ab 01.01.2019 wurden die Grenzwerte vom Gesetzgeber durch die 17. BImSchV, Anlage 3 drastisch reduziert. Über ein Jahr lang in 2015 bis 2016 wurde dann auch vom RP Tübingen vehement die Nachrüstung der SCR-Filter gefordert.
Was tat das RP Tübingen danach? Es wurden über die gesetzlichen Grenzwerte hinaus, im Februar 2017 viel höhere Überschreitungsmöglichkeiten (Grenzwerte) genehmigt. Das RP Tübingen genehmigte Holcim im Dezember 2018 nochmals schnell durch eine Sondergenehmigung für Kohlemonoxyde nochmals viel zu hohe Grenzwerte von 1800 mg.


Holcim war damit nicht mehr gezwungen, moderne SCR-Filteranlagen einzubauen. 


Ganz anders bei Schwenk Zement KG im Werk Mergelstetten. Dort wurde eine dem heutigen Stand der Technik entsprechende SCR-Filteranlage eingebaut.
Folge: Schwenk Zement KG, Werk Mergelstetten kann die neuen niederen Grenzwerte der 17. BImSchV einhalten und liegt sogar weit darunter.
Schwenk Zement tat etwas für die in ihrem Bereich wohnenden Menschen sowie der Umwelt, durch drastische Senkung der Emissionen.

Die Werte können in beiliegender PDF-Datei von Schwenk Zement KG, Werk Mergelstetten nachgelesen werden:
Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Emissionen der Ofenanlage des Zementwerkes Heidenheim-Mergelstetten nach §23 der Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen /17.BImSchV).
Berichtzeitraum: 01.01. bis 31.12.2019

 

Anmerkung:

Siebzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen - 17. BImSchV)

Download
Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Emissionen der Ofenanlage des Zementwerkes Heidenheim-Mergelstetten
Werte können in beiliegender PDF-Datei von Schwenk Zement KG, Werk Mergelstetten nachgelesen werden:
Berichtszeitraum: 01.01. - 31.12.2019
2019-SCR-Mergelstetten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Bodenuntersuchung auf Schwermetalle durch die BI pro-Plettenberg 1. Quartal 2017
Die Proben wurden an 8 Orten genommen die keiner landwirtschaftlichen Nutzung unterzogen werden, die einen Düngemitteleinsatz erfordern
würden, was eine Belastung durch Düngemittel somit ausschließt. Es wurden Einzelproben aus einer Tiefe von zirka 10 cm bis 15 cm
entnommen. Das heißt, die Überschreitung der sogenannten Hintergrundbelastung (natürliche Bodenbelastung) müsste durch direkten Eintrag
oder über Luftverfrachtung entstanden sein. Auffällig ist die Ausbreitungsrichtung in Punkto Grenzwertüberschreitungen von Süden nach
Nordost, die wiederum auf die Hauptwindrichtung in Baden Württemberg schließen lässt. Bestätigt wird diese Annahme durch die Bodendaten
des LGRB, die eben diese Ausbreitung in Bezug auf Schwermetallbelastung ebenso aufzeigt.
Da wir unsere Untersuchung nur auf wenige, jedoch aussagefähige Punkte beschränkten, haben wir die Karten des LGRB in unsere Auswertung
mit einbezogen. Beim genauen Betrachten der sogenannten Hintergrundbelastung, also natürliche Belastung, traten erhebliche Zweifel auf, ob
es sich tatsächlich um natürliche Belastungen handelt.

Download
Bodenuntersuchung auf Schwermetalle
In der Anlage befindet sich das Ergebnis der Bodenprobe vom 1. Quartal 2017, die Martin Stussak durchgeführt hat.
Die Ergebnisse sind hochinteressant.
Damals wurde noch kein Glas von holcim mit verbrannt!!!
Durch die Glasverbrennung dürften die Ergebnisse nicht besser geworden sein.
BodenUntersuchug von Stussak.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.0 MB
05.05.2000 - Zur Erinnerung:

Antrag der Abg. Walter, Kretschmann, Oelmayer, Dr. Schäfer, Stolz  Bündnis 90/Die Grünen

Download
Antrag der Abgeordneten Bündnis 90/Die Grünen und Stellungnahme des Ministeriums für Umwelt und Verkehr
Thema: Ausweitung der Mitverbrennung von Abfällen im Zementwerk
Auszug aus Begründung: .... Wir haben damals mehrfach deutlich gemacht, dass die in den Genehmigungsbescheiden enthaltenen Emissionsgrenzwerte von den eigentlich gesetzlich vorgegebenen Grenzwerten für die Mitverbrennung von Abfällen (sog. Mischgrenzwerte auf der Grundlage von § 5 Abs. 3 der 17. BImSchV) deutlich abweichen, ohne dass es dafür nachvollziehbare Gründe (z.B. wirtschaftliche Unvertretbarkeit) gegeben hätte.
Nach unserer Auffassung – dies haben wir mehrfach deutlich gemacht – sind die damals ausgesprochenen Genehmigungen rechtswidrig ergangen.
12_5159_D-Kretschmann.pdf
Adobe Acrobat Dokument 27.5 KB
10.07.1998 - Zur Erinnerung:

Antrag des Abg. Winfried Kretschmann u. a. Bündnis 90/Die Grünen

Download
Antrag des Abg. Winfried Kretschmann u. a. Bündnis 90/Die Grünen
Antrag des Abg. Winfried Kretschmann u. a. Bündnis 90/Die Grünen
und
Stellungnahme des Ministeriums für Umwelt und Verkehr
Verbrennung von Abfällen in den Zementwerken Allmendingen und Schelklingen

hier: Stand der Technik
ob sie die Auffassung teilt, daß es ausgehend vom Stand der Technik möglich
ist, ähnlich wie bei Müllverbrennungsanlagen auch bei Zementwerken
spezielle Rauchgasreinigungsanlagen (z. B. Aktivkohlefilter, SCR- bzw
SNCR-Anlagen etc.) einzubauen,
Kretschmann.pdf
Adobe Acrobat Dokument 193.9 KB
.
 · 

Giftmüll - Killer, die im Abfall lauern

Bild anklicken
Bild anklicken

 

odysso - Wissen im SWR

 

Giftmüll - Zeitbomben im Untergrund

 

11.7.2019 | 22.00 Uhr | Filmdauer 44:36 min

 

Verfügbar bis: 11.7.2024, 9.00

 

 

 

 

Wir produzieren Unmengen Müll, auch giftigen Müll. Was passiert damit und wo werden die giftigen Abfälle gelagert?
Und sind sie dort auch auf ewig sicher verwahrt?

 

 Bild anklicken
Bild anklicken

 

odysso - Wissen im SWR

 

Giftmüll
- Killer, die im Abfall lauern

 

11.7.2019 | 22.00 Uhr | Filmdauer  2:26 min

 

Verfügbar bis: 11.7.2024, 9.00

 

 

 

Bei der Müllverbrennung bleibt am Ende ein Giftcocktail übrig, der es in sich hat. "Die Großen Vier" sind wahre Killer - und auch die gefürchteten Dioxine können entstehen.

 

 

 

Bild anklicken
Bild anklicken

 

odysso - Wissen im SWR

 

Giftmüll
- Alles sicher? Von wegen!

 

11.7.2019 | 22.00 Uhr | Filmdauer 8:34 min

 

Verfügbar bis: 11.7.2024, 9.00

 

 

Konkrete Gefahren werden in Langzeitsicherheitsgutachten nicht ausreichend berücksichtigt. Nun kommt heraus: Salzbergwerk Heilbronn doch nicht so stabil, wie über Jahre behauptet.

 

 

 Bild anklicken
Bild anklicken

 

odysso - Wissen im SWR

 

Giftmüll
- Zeitbombe unter Tage

 

11.7.2019 | 22.00 Uhr | Filmdauer 8:21 min

 

Verfügbar bis: 11.7.2024, 9.00

 

 

Millionen Tonnen Giftmüll werden im Salzbergwerk Heilbronn/Kochendorf entsorgt. Experten befürchten: Der gefährliche Abfall ist dort auf lange Zeit nicht sicher!

 

 

 Bild anklicken
Bild anklicken

 

odysso - Wissen im SWR

 

Giftmüll
- Wie aus Giftmüll ein Baustoff 
   wird

 

11.7.2019 | 22.00 Uhr | Filmdauer 6:11 min

 

Verfügbar bis: 11.7.2024, 9.00

 

 

Enorm viele gefährliche Abfälle landen in alten Bergwerken und nicht in dafür geschaffenen Untertagedeponien. Ein einträgliches Geschäft für Bergwerksbetreiber und Abfallbranche.

 

 

 Bild anklicken
Bild anklicken

 

odysso - Wissen im SWR

 

Giftmüll -
Wehe wenn das Wasser kommt!

 

11.7.2019 | 22.00 Uhr | Filmdauer 7:32 min

 

Verfügbar bis: 11.7.2024, 9.00

 

 

Giftmüll ist in Salzbergwerken nur sicher, solang kein Wasser eindringt. Enorm viele Salzbergwerke sind aber bereits abgesoffen. Experten sagen: Das droht auch in Heilbronn.

 

 

 Bild anklicken
Bild anklicken

 

odysso - Wissen im SWR

 

Giftmüll

- Altlasten sanieren

 

11.7.2019 | 22.00 Uhr | Filmdauer 6:03 min

 

Verfügbar bis: 11.7.2024, 9.00

 

 

Bis Mitte der 70er Jahre wurde Giftmüll oft sorglos im Boden verbuddelt. Die Sanierung der Altlasten ist teuer und aufwendig. Zwei Verfahren werden vorgestellt.

 

 

 

 · 

Wir fordern von Holcim den Einbau geeigneter Filter

 

Sehr geehrter Herr Landrat Pauli,
sehr geehrter Herr Umweltreferent Grieser,

Durch Anfragen an das Regierungspräsidium Tübingen und unzureichenden Antworten zu Schallemissionen und Abgasemissionen des Zementwerkes in Dotterhausen wurden wir, NUZ, vom RP Tü darauf hingewiesen, dass nochmals orientierenden Lärmmessungen von Herrn Körner, Landratsamt Zollernalbkreis, beantragt und vorgenommen werden sollten und könnten.

Dies fordern wir nun ein und beantragen  im Namen vieler Bürger konkrete sofortige Lärmimmissionsmessungen und Luftschadstoffmessungen  und  konkret des Grundstückseigentümers   am Grundstück Schömberger Str.2, (die Genehmigung der Eigentümer liegt vor), sowie an der Buswartestelle B 27 und an der Bergstation Seilbahn Dotternhausen, über mehrere Tage und Wochen , auch zu Nachtzeiten, entsprechend dem Hinweis des RP Tü Lärmmessungen  vorzunehmen.  Hier werden immer wieder erhebliche Lärmüberschreitungen und Luftschadstoffüberschreitungen durch  Lärm-, Staub- und Verbrennungsrückstände ( Russflocken), gemeldet. Trotz polizeilichen Anzeigen auch aus Dormettingen ist  leider  nichts  konkretes  geschehen.  Wir bitten auch die LUBW zu veranlassen,dass diese bei der Bushaltestelle an der B27 Stickstoffdioxid- Passivsammler für mindestens ein Jahr aufstellt, auswertet und die Auswertungen monatlich öffentlich bekannt gibt und zwar über das Landratsamt Umweltamt, da leider die Gemeinde Dotternhausen solche Überprüfungen nicht unterstützt.

Bei Recherchen durch die NUZ e.V. sind wir auf das sehr umfassende Energie- und Klimaschutzkonzept Zollernalbkreis der Energieagentur Zollernalb gmbH, verantwortlich Willi Griesser, gestoßen!
In diesem Energie- und Klimaschutzkonzept für den Zollernalbkreis ( über 120 Seiten)  wird mehrfach darauf hingewiesen, dass auch die Umweltbelastungen durch Holcim berücksichtigt worden seien, insbesonders auf die Belastungen pro Kopf des Landkreises.
Wir fragen aber schon, was hat die Hälfte der Kreisbewohner mit den Schadstoffausstössen von Holcim zu tun. Sollen da einfach unangenehme Statistiken geschönt werden ??

Die angeblichen Berücksichtigungen von Holcim-Luftschadstoffbelastungen müssen wir stark anzweifeln, denn die Veröffentlichungen der LUBW = Landesanstalt für Umwelt BW für die Landkreise in Baden Württemberg zeigen ganz andere Zahlenwerte.

Der Zollernalbkreis gehört von allen Landkreisen Bad. Würrt.  mit zu den höchst belastenden Landkreisen in Baden Württemberg, speziell durch unglaubliche Werte von Holcim bei Stickstoffoxiden, Kohlestoffdioxiden, Schwefel, Schwermetallen, Dioxinen und Furane.
Dies kann man in den Umweltberichten der LUBW 2012 und 2014, leider ist der Umweltbericht 2016 immer noch nicht veröffentlicht, für die Hauptschadstoffe nachlesen.
Dabei ist es der wichtigste der Schadstoffvergleiche der Baden-Württ. Industrie.
Auch eine Übersicht des Landesbergamtes auf Anfrage zeigen die teils unglaublichen Schadstoffbelastungen durch das Zementwerk, besonders durch Ölschieferverbrennung aber auch des Pelletswerks in Dotternhausen, immerhin so viel Stickoxidausstoss wie die Industrie der ganzen Stadt Balingen.

Wir fragen und bitten um Antwort, sind diese Emissionswerte des Zementwerkes Dotternhausen oder auch der Pelletsherstellung  in Dotternhausen einfach  bei diesem Klimaschutzkonzept ausgeklammert worden???

Bei
•    rd. 1000 t jährlichen Stickoxiden,
•    800 t Schwiefeldioxiden,
•    Bezolen, 
•    Schwermetallen,
•    Dioxinen und
•    Furanen 
gehören wir zu den belastendsten Landkreisen in Baden Wüttenberg überhaupt.

Wir haben immer wieder auf diese Höchstbelastungen hingewiesen.

Wir fordern von Holcim den Einbau geeigneter Filter, insbesonders von SCR Katalysatoren und die gleichen Abgasreinigungen wie in Müllverbrennungsanlagen vorhanden sind.

Wir bitten, dies auch seitens des Landkreises im Interesse der Gesundheit der Bürger zu fordern und zu unterstützen und dem neuen Kreistag einen Informationsbericht vorzulegen.

Giftige Plastik und Abfallentsorgungen darf es in ungeeigneten Zementwerken nicht geben.
Auf unserer Homepage können Sie vieles nachlesen und prüfen. 

Ihr Norbert Majer 1.Vorsitzender NUZ e.V.

 · 

Verstoß gegen die Pressefreiheit – Der Fisch stinkt oben vom Kopf!

Werte Mitbürger

 

Das Amtsblatt Dotternhausen druckt weder redaktionellen Teil noch kostenpflichtige Anzeigen von mir oder dem Verein ab. Wer kennt einen RA der bezgl. Presserecht Erfahrungen hat. Bitte sofort bei mir melden.

 

Bitte Info möglichst vielen Leuten versenden, vor allem den Link mit YouTube Beitrag „Giftschleuder Zementwerke“.

 

Möglichst vielen Leuten! Der Verstoss der Pressefreiheit wird ausgesessen!

 

Die wöchentliche Flut von Klagen und Beschwerden von Holcim und Gemeindeseite sind unerträglich und bald nicht mehr auszuhalten.

 

Es geht hier um mehr. Bestehende Gesetze müssen eingehalten werden. Und wenn sich die Staatsanwaltschaft hinweg duckt, stimmt in unserem Staat irgendetwas nicht mehr.

 

Die Geldgier mancher Konzerne frisst die Demokratie auf!

 

Zu was haben wir Naturschutzgesetze, wenn besonders geschützte Vögel einfach weggesprengt werden. Das Landratsamt war darüber informiert aber der Landrat war genau in dieser Zeit beim Wandern!!!

 

Inzwischen steht fest, dass das Landratsamt oder zumindest Teile davon in diesen teuflischen Plan miteingeweiht waren, auch in die Rodung. O. Jedenfalls haben Sie sich mit anderen Behörden abgesprochen und diese Straftat verdeckt.

 

Meine ganze Hoffnungen liegt bei der Generalstaatsanwaltschaft die den Vorfall auf dem Tisch hat.

 

Oder was ist mit dem Holcim-Gutachter Dr. Tränkle: Er erstellt vorsätzlich falsche Gutachten und der Regionalverband liegt diese deutlich erkennbar getürkten Berichte der Regionalversammlung zur Abstimmung vor. Dr. Seidemann hat dies schon länger gewusst.

 

Und wie ist der Vorgang im Gemeinderat in Balingen zu bewerten: Laut Verwaltung seien sie nicht betroffen und sollen keine Meinung haben!!!

 

Der Fisch stinkt oben vom Kopf! Arme Bananenkolonie Zollernalb!

 

Siegfried Rall

Download
Zum Nachlesen: Presserechtlicher Leitfäden für Amtsblätter
131.9 KB