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In der Treibstoff-Klemme setzte die Wehrmacht auf Ölschiefer

08.12.2023

Treibstoff war eine deutsche Achillesferse im Zweiten Weltkrieg. Nachdem die Eroberung der kaukasischen Ölfelder gescheitert war, besann man sich auf Ressourcen im besetzten Estland. Doch der Plan erwies sich als Irrweg.

 

https://www.welt.de/geschichte/article245369434/Zweiter-Weltkrieg-In-der-Treibstoff-Klemme-setzte-die-Wehrmacht-auf-Oelschiefer.html

Anmerkung in eigener Sache:

Wie aus dem sehr guten Bericht aus „Welt“ zu ersehen ist, ist die Gewinnung von Mineralöl aus Ölschiefer hochgradig ineffizient und umweltschädlich.

Der Abbau von Ölschiefer zur Energiegewinnung findet fast nur noch in Estland statt.

Der Hinweis in dem Bericht, dass auf der Schwäbischen Alb Ölschiefer nicht primär wirtschaftlich genutzt wird, ist sicherlich nicht ganz richtig. Bei der Firma Holcim Dotternhausen (Zementwerk) dient der Ölschiefer primär zur Energiegewinnung und sekundär als Schlacke als Zementzusatz.

Das Zementwerk von Holcim liegt nicht auf der Schwäbischen Alb, sondern am nördlichen Rande zwischen den Städten Rottweil und Balingen an der B27.